In den letzten zwei Jahren tauchte der Name von Zinédine Zidane immer wieder in den Listen der Kandidaten für den Posten des Cheftrainers führender europäischer Klubs auf. Unter den Interessenten waren PSG, Manchester United und sogar Teams aus Saudi-Arabien, die der französischen Legende lukrative Verträge anboten. Doch alle Angebote lehnte Zidane ab. Der Grund: Er hat für sich ein klares Ziel definiert, berichtet Imowell.de.
Ein Traum, der wichtiger ist als die Klubkarriere
Zidane macht kein Geheimnis daraus: Sein wahrer Traum ist es, die französische Nationalmannschaft zu übernehmen. Nach dem Ende des Vertrags von Didier Deschamps, der nach der Weltmeisterschaft 2026 ausläuft, sieht sich Zidane selbst an der Spitze der „Les Bleus“. Für ihn ist dieser Posten nicht nur ein Job, sondern der Höhepunkt seiner Fußballkarriere – eine symbolische Rückkehr zu dem Team, mit dem er als Spieler die wichtigsten Trophäen gewann.
Was die Entscheidung der Legende für den europäischen Fußball bedeutet
Zidanes Absage an Klubprojekte unterstreicht seine Ambitionen. Für den europäischen Fußball ist dies ein klares Signal: Der legendäre Trainer wird erst dann zurückkehren, wenn er die Chance erhält, seinen größten Traum zu verwirklichen. Gleichzeitig entsteht eine neue Spannung um die Zukunft der französischen Nationalmannschaft — kann Zidane die bisherigen Erfolge in der Rolle des Trainers wiederholen?
Vorbilder und Inspirationen
Zidane hat mehrfach betont, dass der Uruguayer Enzo Francescoli, den er als sein Fußballidol bezeichnete, großen Einfluss auf seine Entwicklung hatte. Wahrscheinlich war gerade das Streben, dem Beispiel großer Spieler zu folgen, für ihn auch in seiner Trainerlaufbahn ein innerer Kompass.
Zizous Rückkehr und die Erwartungen der Fans
Französische Fans warten sehnsüchtig auf den Moment, in dem Zidane wieder auf die Trainerbank zurückkehrt. Sein Ansehen, die Erfolge mit Real Madrid in der Champions League und sein tiefes Verständnis des Spiels lassen viele glauben, dass er der Nationalmannschaft neuen Schwung verleihen kann. Bis 2026 bleibt er offiziell ein „Trainer in Wartestellung“, doch die Tatsache, dass er alle Klubangebote ablehnte, zeigt klar: Frankreich ist sein oberstes Ziel. Zuvor berichteten wir, dass Toni Kroos die neue Regel des „verpflichtenden Dialogs“ in der Bundesliga scharf kritisierte.