Der Februar 2026 ist durch erhöhte Sonnenaktivität gekennzeichnet, was die Wahrscheinlichkeit geomagnetischer Störungen auf der Erde erhöht. Die Redaktion von Imowell.de informiert Sie ausführlich zu diesem Thema.
Geomagnetische Stürme sind Schwankungen des Erdmagnetfelds, verursacht durch Wechselwirkungen mit Sonnenplasma und Magnetausbrüchen. Sie werden durch den Kp-Index bewertet: Je höher der Wert, desto stärker die Störung. Solche Ereignisse gehen oft mit Polarlichtern, technischen Störungen und kurzzeitigen Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden einher.
Prognose für den 13. Februar 2026
Es wird erwartet, dass der Kp-Index am 13. Februar auf 5 steigt, was einem schwachen Magnetsturm (G1-Level nach internationaler Skala) entspricht. Dies ist kein extremes Szenario, erfordert jedoch Aufmerksamkeit für wetterempfindliche Personen und für empfindliche technische Geräte.
| Datum | Aktivitätsbewertung | Kommentar |
|---|---|---|
| 12. Februar | Kp 2 – ruhige Bedingungen | Minimale Wahrscheinlichkeit für Störungen |
| 13. Februar | Kp 5 – schwacher Magnetsturm G1 | Kurzzeitige technische Störungen und Auswirkungen auf das Wohlbefinden möglich |
| 14.–15. Februar | Kp 4 – moderate Aktivität | Situation stabilisiert sich, kleine Abweichungen möglich |
Die Prognose kann sich je nach Intensität von Sonnenausbrüchen und koronalen Massenauswürfen ändern.
Was der Kp-Index bedeutet
Der Kp-Index (0–9) bewertet die Stärke geomagnetischer Aktivität.
| Kp | Level | Bedeutung |
|---|---|---|
| 0–2 | Ruhig | Magnetfeld der Erde stabil |
| 3 | Instabil | Geringfügige Schwankungen |
| 4 | Aktiv | Erste Effekte auf Gesundheit und Technik möglich |
| 5 | Schwacher Magnetsturm G1 | Leichte Auswirkungen auf wetterempfindliche Menschen und Systeme |
| 6+ | Starke Stürme G2–G3 | Ernsthafte Störungen in Technik und mögliche gesundheitliche Folgen |
Wichtig: Schwache Magnetstürme führen selten zu ernsthaften Problemen – meist sind die Auswirkungen kurzzeitig.
Auswirkungen auf Menschen und Technik
Geomagnetische Stürme können biologische Systeme und elektronische Geräte beeinflussen.
Physiologische Effekte:
- Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit
- Schwankungen des Blutdrucks bei empfindlichen Personen
- Schlafstörungen und Konzentrationsminderung
Technische Effekte:
- Störungen von GPS und Funkkommunikation
- Lokale Stromausfälle
- Kurzzeitige Beeinträchtigungen bei Satellitensystemen
Geomagnetische Störungen sind reale Phänomene, aber keine Katastrophen. Sie erzeugen vorübergehende und lokale Effekte.
Wie man sich vorbereitet und schützt
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Zeitraum eines Magnetsturms:
- Tägliche Prognosen der Sonnenaktivität verfolgen.
- Wichtige Entscheidungen und Stresssituationen am 13.–14. Februar vermeiden.
- Technik überprüfen: Firmware von GPS-, Mobil- und Satellitengeräten aktualisieren.
- Regelmäßigen Schlaf und ausgewogene Ernährung sicherstellen.
- Bei chronischen Erkrankungen notwendige Medikamente bereithalten.
Checkliste für Sicherheit:
- Schlaf und Ernährung stabil
- Stress und körperliche Belastung minimieren
- Medikamente gegen Kopfschmerzen und Blutdruck bereithalten
- Reservestromquellen für Technik aufladen
- Empfindliche Geräte bei Bedarf vorübergehend ausschalten
Häufige Missverständnisse
- Magnetstürme verursachen keine weltweiten Katastrophen oder Stromausfälle.
- Nicht alle Menschen reagieren gleich auf Magnetstürme – nur empfindliche Personen spüren deutliche Effekte.
Wichtige Beobachtungstage im Februar
| Datum | Prognose | Kommentar |
|---|---|---|
| 7.–10. Februar | Erhöhte Aktivität | Kleine Kp-Schwankungen möglich |
| 13.–15. Februar | Höhepunkt | Schwacher Magnetsturm G1 am 13. Februar möglich |
| 24.–25. Februar | Stabilität | Leichte Schwankungen, keine kritischen Effekte |
Die geomagnetische Aktivität am 13. Februar 2026 erreicht voraussichtlich das Level eines schwachen Magnetsturms (Kp 5, G1) – eine kontrollierte Situation. Die meisten Menschen werden keine Veränderungen bemerken. Wetterempfindliche Personen und Besitzer empfindlicher Technik sollten sich jedoch vorbereiten und die oben genannten Empfehlungen beachten.
Planung und ein ruhiger, überlegter Ansatz sind die besten Strategien, um den Zeitraum geomagnetischer Störungen problemlos zu überstehen.
