Der Frühling 2026 bringt in Deutschland nicht nur das Erwachen der Natur, sondern auch den Beginn einer neuen Pollensaison. Laut Pollenmonitoring registrieren Allergologen und Wetterdienste derzeit die Aktivität von Hasel- (Hasel) und Erlenpollen (Erle) — den ersten Frühjahrsallergenen, die bereits in der Luft vorhanden sind und bei empfindlichen Menschen unangenehme Reaktionen hervorrufen können. Informationen über saisonale Trends und aktuelle Pollenkonzentrationen sind für alle wichtig, die unter Heuschnupfen leiden, da eine rechtzeitige Reaktion das Risiko von Verschlimmerungen verringert. Professionelle Vorhersagen, wie sie auf der Website Imowell.de veröffentlicht werden, werden regelmäßig unter Berücksichtigung von Wetterbedingungen und Allergenkonzentrationen in der Luft aktualisiert.
Pollenallergie ist nicht nur eine laufende Nase oder Niesen, sondern eine komplexe Immunreaktion des Körpers auf Pflanzenproteine, die fälschlicherweise als fremd erkannt werden. Daher sind Kenntnisse über Symptome, Saisonzeiten und Behandlungsmethoden entscheidend, um die Lebensqualität während der aktiven Pollensaison zu erhalten.
Was ist eine Pollenallergie und ihre Hauptsymptome
Eine Pollenallergie ist die Reaktion des Immunsystems auf Proteine, die in Pollen enthalten sind. Das Immunsystem erkennt diese Proteine fälschlicherweise als Bedrohung und löst eine Kaskade von Abwehrreaktionen aus, einschließlich der Freisetzung von Histamin und anderen Entzündungsmediatoren. Dieser Zustand wird Pollinosis oder Heuschnupfen genannt.
Hauptsymptome von Pollinosis
- Niesen und Atembeschwerden
- Juckende, gerötete Augen und Tränenfluss
- Verstopfte Nase oder laufende Nase
- Starke Müdigkeit und Kopfschmerzen
- Husten oder Asthmaanfälle bei empfindlichen Personen
Pollenallergien können sich bei windigem und trockenem Wetter verstärken – dann ist die Pollenkonzentration in der Luft am höchsten.
Pollensaison in Deutschland: Hasel, Erle und andere Pollenarten
Die Pollensaison in Deutschland ist recht typisch, doch in den letzten Jahren verschiebt der Klimawandel den Saisonbeginn nach vorne. Derzeit (Ende Februar – Anfang März) sind folgende Pollenarten aktiv:
Hauptpollenarten in der Luft derzeit
| Pollenart | Zeitraum der Hochsaison | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Hasel (Hasel) | Januar – März | Einer der ersten Pollen, kann intensive Reaktionen auslösen |
| Erle (Erle) | Februar – Anfang März | Oft gleichzeitig mit Hasel, verstärkt Symptome |
| Birke (Birke) | März – April | Einer der stärksten Frühjahrsallergene |
| Esche (Esche) | März – April | Meist mildere Reaktionen |
| Gräser (Gräser) | Mai – Juli | Starke Belastung für Allergiker im Sommer |
| Beifuß und Ambrosia | August – September | Typisch für Spätsommer |
Die Daten sind ungefähr und können je nach Region und Wetterbedingungen variieren.
Derzeit ist Deutschland hauptsächlich „betroffen“ von Hasel- und Erlenpollen, was für den frühen Frühling typisch ist.
Wie man Pollenkonzentrationen erkennt und misst
Überwachungsmethoden und Indizes
In Deutschland werden folgende Methoden zur Messung der Pollenkonzentration verwendet:
- Tägliche PID- und DWD-Vorhersagen (Deutscher Wetterdienst) – Pollenindizes mit 1–3-Tage-Prognose
- Online-Services und Apps – Stadtspezifische Daten mit Pollenartenaufteilung
- Lokale Überwachungsstationen – Messung der Pollen in Gramm/m³ Luft
Pollenwerte werden üblicherweise wie folgt klassifiziert:
| Niveau | Bedeutung |
|---|---|
| Kein | Minimales Risiko |
| Niedrig | Symptome möglich bei empfindlichen Personen |
| Mittel | Häufigere Reaktionen |
| Hoch | Die meisten Allergiker spüren Verschlechterung |
| Sehr hoch | Starke Symptome, Kontakt mit Pollen vermeiden |
Tägliches Monitoring wird empfohlen, um die Symptome während der Saison adäquat zu kontrollieren.
Praktische Tipps: Wie man Allergiesymptome reduziert
Prävention und Alltagstipps
- Auf Pollenprognosen achten
- Spaziergänge bei niedriger Pollenkonzentration planen
- Vermeiden von körperlicher Aktivität draußen bei Spitzenbelastung
- Innenraumklima
- Fenster bei windigem Wetter geschlossen halten
- Luftreiniger mit HEPA-Filtern verwenden
- Persönliche Hygiene
- Nach dem Aufenthalt draußen duschen und Kleidung wechseln
- Haare vor dem Schlafen waschen
- Schutzmaßnahmen
- Leichte Sonnenbrillen tragen
- Masken bei starkem Wind oder hoher Pollenbelastung
Regelmäßige Reinigung von Lüftungsfiltern in Wohnung und Auto hilft, die Allergenbelastung in Innenräumen deutlich zu reduzieren.
Medizinische Ansätze zur Behandlung von Allergien
Apotheken- und Behandlungsoptionen
Professionelle Methoden umfassen:
- Antihistaminika – lindern Juckreiz und Niesen
- Nasensprays (Kortikosteroid) – reduzieren Schleimhautentzündungen
- Augentropfen gegen Allergien – lindern Augenreizungen
- Immuntherapie (AIT) – Behandlungszyklus zur langfristigen Verringerung der Allergensensitivität
Die Immuntherapie wirkt nicht sofort, kann aber die Reaktionsstärke in zukünftigen Saisons verringern.
Schritt-für-Schritt: Was tun bei den ersten Symptomen
- Symptome dokumentieren – Führen Sie ein Allergietagebuch
- Aktuelle Pollenprognose prüfen – Spitzenbelastung vermeiden
- Antihistaminika einnehmen – laut Anleitung oder ärztlicher Empfehlung
- Allergologen konsultieren – bei wiederkehrenden oder schweren Symptomen
Eine Pollenallergie ist kein Urteil, erfordert aber Aufmerksamkeit und systematisches Vorgehen. In Deutschland beginnt die Pollensaison mit Hasel- und Erlenpollen, gefolgt von Birke und Gräsern. Richtige Diagnose, regelmäßige Pollenkontrolle und umfassende Maßnahmen zur Verringerung des Kontakts mit Allergenen können die Symptome erheblich reduzieren und die Lebensqualität während der aktiven Pollensaison sichern.
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