Auch ein Jahr nach der Eröffnung von „Honest Kebab“ in der Europa Passage in Hamburg bleibt das Interesse am Döner von YouTuber Holger Schwietering, bekannt als Holle21614, ungebrochen. Vor dem Imbiss bilden sich regelmäßig lange Schlangen, Wartezeiten von bis zu zweieinhalb Stunden sind keine Seltenheit. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf МОРО.
Warteschlangen als Teil des Erfolgs
Die anhaltend hohe Nachfrage wird sowohl mit der Bekanntheit des Gründers als auch mit der Positionierung des Produkts erklärt. Holle, Sohn eines Kochs aus Buxtehude, gilt als einer der einflussreichsten Vertreter der Fast-Food-Szene in Deutschland. Im Fokus steht ein eigenes Konzept: Sauerteigbrot aus eigener Herstellung und Rindfleisch aus Weidehaltung statt industriell produziertem Fleisch.
Der Erfolg hält seit der Eröffnung an. Für Kunden bedeutet das jedoch weiterhin lange Wartezeiten – insbesondere zu Stoßzeiten im Zentrum Hamburgs.
Start der Lieferung über Lieferando
Um die Situation vor Ort zu entlasten und neue Kundengruppen zu erreichen, hat Holle eine Partnerschaft mit Lieferando gestartet. Laut Unternehmen entspricht dies der steigenden Nachfrage nach Lieferdiensten und bietet eine Alternative zu den langen Warteschlangen.
Zum Start umfasst das Liefergebiet Stadtteile rund um die Alster – darunter Barmbek, Hoheluft, Uhlenhorst und Winterhude. Eine Ausweitung auf Eimsbüttel sowie weitere nördliche Bezirke wie Fuhlsbüttel und Wandsbek ist geplant.
Döner als wachsender Liefertrend
Nach Angaben von Lieferando zählt Döner inzwischen zu den meistbestellten Gerichten in Deutschland und gehört zu den Top 10 im gesamten Liefergeschäft. Die Kooperation mit einer bekannten Marke dürfte die Nachfrage weiter erhöhen.
Zum Launch wird im April ein Rabatt von 25 Prozent auf Bestellungen angeboten, zusätzlich entfällt die Liefergebühr. Damit sollen insbesondere Kunden angesprochen werden, die lange Wartezeiten vermeiden möchten.
Anpassung für den Transport
Für die Lieferung wurde das Produktkonzept angepasst. Soßen werden separat verpackt, das Brot ist speziell für den Transport optimiert. Dadurch soll verhindert werden, dass der Döner während der Lieferung an Qualität verliert.
Die Lieferzeit liegt laut Angaben bei rund 35 Minuten – deutlich kürzer als die Wartezeit vor Ort.
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