In Deutschland wurde ein Rückruf für den beliebten Nuss-Nougat-Aufstrich Nudossi angekündigt. Grund ist eine mögliche Belastung mit Salmonellen, die durch interne Qualitätskontrollen und Laboranalysen bestätigt wurde. Das Produkt wird bereits in mehreren Bundesländern aus dem Verkauf genommen. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Мerkur.
Welches Produkt betroffen ist
Der Hersteller Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH teilte mit, dass bestimmte Chargen des Nudossi-Aufstrichs in der 300-Gramm-Verpackung betroffen sind. Es handelt sich um ein Produkt mit 36 % Haselnüssen ohne Zusatz von Palmöl.
Produktdetails:
- Produkt: Nuss-Nougat-Aufstrich Nudossi
- Gewicht: 300 g
- GTIN: 4018087009331
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 1. August bis 30. September 2026
Nach Angaben des Unternehmens könnte verunreinigte Rohware die Ursache sein. Der Hersteller arbeitet derzeit mit den zuständigen Behörden zusammen und überprüft Lieferketten sowie interne Qualitätsprozesse.
Was Verbraucher jetzt tun sollten
Kunden werden dringend aufgefordert, die betroffenen Produkte keinesfalls zu verzehren. Eine Rückgabe im Handel ist in diesem Fall nicht vorgesehen.
Für eine Erstattung gilt folgendes Verfahren:
- Foto des Produkts mit sichtbarem Mindesthaltbarkeitsdatum machen
- per E-Mail an kundenservice@vadossi.de senden
- Bankverbindung für die Rückzahlung angeben
Der Hersteller sichert eine unkomplizierte Rückerstattung zu.
Gesundheitsrisiken: Diese Gruppen sind besonders gefährdet
Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) äußert sich eine Salmonelleninfektion typischerweise durch:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Fieber
- Durchfall
In vielen Fällen klingt die Erkrankung innerhalb weniger Tage ohne spezielle Behandlung ab. Für bestimmte Personengruppen besteht jedoch ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe.
Dazu zählen:
- Kleinkinder
- ältere Menschen
- Schwangere
Bei ihnen kann es schneller zu Dehydrierung oder systemischen Infektionen kommen.
Weitere Maßnahmen des Herstellers
Das Unternehmen erklärte, dass ein solcher Vorfall bislang nicht vorgekommen sei. Nach Bekanntwerden des Problems wurde eine umfassende Prüfung aller Produktionsprozesse eingeleitet – von der Rohstoffbeschaffung bis zur Qualitätssicherung.
Externe Experten und zuständige Behörden sind in die Untersuchungen eingebunden und prüfen die weiteren Schritte.
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