Nach seiner Halbfinal-Niederlage bei den Australian Open nahm Alexander Zverev eine kurze Pause und kehrte zum ATP-500-Turnier in Acapulco, Mexiko, zurück. Der deutsche Tennisprofi wirkt ruhig und fokussiert und legt den Schwerpunkt darauf, Freude am Spiel zu haben. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf n-tv.de.
Sieg gegen Corentin Moutet
Am Dienstagabend gewann der 28-jährige Hamburger Spieler gegen den Franzosen Corentin Moutet mit 6:2, 6:4 in der ersten Runde des Turniers. Das Match dauerte 1 Stunde und 31 Minuten ohne einzigen Aufschlagverlust. In der 1/16-Finalrunde trifft Zverev nun auf den Serben Miomir Kecmanović.
„Corentin kann ein schwieriger Gegner sein, besonders nach einer Pause“, sagte Zverev nach dem Match. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und freue mich auf die kommenden Matches.“ Zverev hatte bereits 2021 das Turnier in Acapulco gewonnen.
Pause nach den Australian Open
Bei den Australian Open in Melbourne im Januar unterlag Zverev Carlos Alcaraz in einem packenden Fünf-Satz-Halbfinale. Danach nahm er sich eine Auszeit und reiste entspannt nach Acapulco, wo er trotz regionaler Gewaltausbrüche weiter trainierte.
Seine Tochter Maila, die bald fünf Jahre alt wird, begleitet ihn ebenfalls nach Mexiko, was Zverev zufolge die Situation etwas erleichtert. „In diesem Jahr möchte ich mehr Freude am Tennis haben“, sagte er. „Ich weiß, dass die Karriere nicht ewig dauert, und möchte die nächsten zehn Jahre genießen.“
Ergebnisse anderer deutscher Tennisprofis
Im Gegensatz zu Zverev setzte Dennis Altmaier seine Niederlagenserie fort. Beim Turnier in Acapulco verlor der 27-Jährige in der ersten Runde gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina mit 5:7, 3:6. In der vergangenen Saison war Altmaier in die Top 50 der Weltrangliste aufgestiegen, doch schwache Leistungen führten erneut zu einem Rückfall.
Sie könnten interessiert sein: Lisa Müller – Das Etikett „Spielerfrau“ spielt für mich keine Rolle mehr
