Spionagefotografen von Automedia haben erstmals den neuen elektrischen Kompaktwagen Cupra Raval (2026) ohne Tarnung aufgenommen. Die Aufnahmen aus Nordskandinavien zeigen Front und Heck des Fahrzeugs detailliert. Abgebildet sind schwarze und weiße Varianten der Karosserie. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf insideevs.
Die vordere Lichtsignatur besteht aus jeweils drei spitzen Dreiecken pro Seite, zuvor nur beim IAA-Konzept sichtbar. Besonders auffällig sind die großen Lufteinlässe im Frontstoßfänger der weißen Variante. Das Cupra-Logo ist kupferfarben in der Mitte der Motorhaube platziert. Die weiße Version zeigt außerdem schmale Stoßleisten an den Radkästen, versenkte Türgriffe und eine Dachlinie, die sanft zum Heck abfällt.
Das Heck hebt sich durch eine coupéartige Form, einen großen Dachspoiler, eine kleine Heckscheibe mit Wischer, einen breiten LED-Streifen mit integriertem leuchtenden Cupra-Logo und einen markanten Diffusor ab. Das zweifarbige Design der Schweller und der C-Säule ist an der weißen Variante gut erkennbar.
Der Cupra Raval wurde erstmals als UrbanRebel-Konzept im Herbst 2021 gezeigt, in der Serienversion 2022 vorgestellt und im Mai 2023 der Produktionsstart angekündigt. Das Modell basiert auf einer verkürzten Vorderrad-Version der MEB+-Plattform und nutzt dieselbe Architektur wie der VW ID. Polo. Produziert wird das Fahrzeug im Seat-Werk in Martorell bei Barcelona.
Der Raval ist 4,05 m lang, der Radstand beträgt 2,60 m – 30 cm bzw. 17 cm kürzer als beim Cupra Born. Zum Marktstart stehen zwei Motoren mit 155 kW und 166 kW Leistung und einem 52-kWh-NMC-Akku zur Verfügung, Reichweite nach WLTP bis 450 km. Basisversionen mit 37-kWh-Akku erreichen etwa 320 km.
Das Interieur ähnelt vermutlich dem des ID. Polo: Cupra-Lenkrad, 10,25-Zoll-Kombiinstrument, 13-Zoll-Touchscreen. Die Einstiegspreise der leistungsstärkeren Versionen Dynamic (155 kW) liegen voraussichtlich bei etwa 36.000 €, die VZ Extreme (166 kW) bei rund 39.000 €.
Bildergalerie: Cupra Raval (2026) als Erlkönig





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