Die Schauspielerin Lucy Liu hat über einen medizinischen Fehler berichtet, der sich in den 1990er-Jahren ereignete, als bei ihr fälschlicherweise Brustkrebs diagnostiziert wurde. Auslöser war ein ertasteter Knoten. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf people.
Nach ihren Angaben erklärte der Arzt ohne weiterführende Untersuchungen, es handle sich um eine bösartige Veränderung. Die Schauspielerin verzichtete auf zusätzliche Diagnostik und stimmte einer Operation zu.
Der Eingriff wurde kurzfristig durchgeführt. Später stellte sich jedoch heraus, dass der Befund gutartig war und die Diagnose nicht zutraf.
Kein Einholen einer Zweitmeinung
Liu erklärt, sie habe die Einschätzung des Arztes damals nicht infrage gestellt. Gründe seien die begrenzte Informationslage und das Vertrauen in medizinische Autoritäten gewesen.
Nach ihren Worten wurden weder Ultraschall noch Mammografie oder andere weiterführende Tests durchgeführt. Trotz des Rats von Bekannten, eine zweite Meinung einzuholen, verzichtete sie darauf.
Rückblickend bezeichnet sie diese Erfahrung als Ausgangspunkt dafür, die eigene Rolle bei Gesundheitsentscheidungen bewusster wahrzunehmen.
Engagement mit Pfizer
Heute arbeitet die Schauspielerin mit dem Unternehmen Pfizer im Rahmen der Kampagne „Every Breakthrough Matters“ zusammen. Ziel ist es, die Bedeutung von Screening und früher Krebsdiagnostik hervorzuheben.
Liu betont, dass nicht nur die Behandlung, sondern vor allem die frühzeitige Erkennung entscheidend sei. Viele Menschen würden Untersuchungen aus Zeitmangel oder aus Angst vor einem möglichen Befund vermeiden.
Regelmäßige Vorsorge sieht sie als festen Bestandteil der Gesundheitsroutine.
Umgang mit der Erfahrung
Die Schauspielerin erklärte, sie habe keine Reue in Bezug auf die damalige Situation. Stattdessen werte sie das Geschehen als Lernerfahrung.
Der Fokus liege für sie darauf, zukünftige Entscheidungen bewusster zu treffen. Zudem verwies Liu auf eine zunehmende Sensibilität für Patientenrechte, insbesondere bei Frauen.
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