Die Daten zur geomagnetischen Aktivität basieren auf Informationen der Website Imowell.de und offiziellen Beobachtungen des Weltraums.
Die Frage, ob es am 26. Januar 2026 einen geomagnetischen Sturm geben wird, beschäftigt viele – von Privatpersonen bis hin zu Fachleuten für Navigation und Elektronik. Die letzten Januwochen waren durch ungewöhnlich hohe Sonnenaktivität geprägt: Sonneneruptionen und koronale Massenauswürfe führten zu starken geomagnetischen Störungen in vielen Ländern. Doch was genau erwartet uns am 26. Januar, wie könnte dies Menschen und Technik beeinflussen – wir klären die wesentlichen Punkte.
Was ist ein geomagnetischer Sturm und wie wird er vorhergesagt?
Ein geomagnetischer Sturm ist eine Schwankung des Erdmagnetfeldes, verursacht durch koronale Massenauswürfe (CME) oder Sonnenwindströme. Diese Phänomene werden durch internationale Indizes gemessen:
- K‑Index (0 bis 9) zeigt kurzfristige Störungen an;
- G-Stufe (G1 bis G5) bewertet die Stärke der Stürme nach NOAA.
Die Hauptaufgabe der Weltraumwetter-Synoptiker besteht darin, den maximalen Kp-Wert für einen bestimmten Tag und bestimmte Stunden vorherzusagen.
| Indikator | Bezeichnung | Auswirkung |
|---|---|---|
| Kp ≤ 3 | ruhige geomagnetische Bedingungen | keine spürbaren Effekte |
| Kp = 4–5 | schwacher/mittlerer Sturm | kleine Störungen möglich |
| Kp ≥ 6 | starker Sturm | erhebliche Auswirkungen auf Technik und Gesundheit |
Prognose der geomagnetischen Aktivität am 26. Januar 2026
Laut aktuellen Vorhersagen des Weltraumwetters ist am 26. Januar kein geomagnetischer Sturm zu erwarten: Die Kp-Werte bleiben überwiegend unter G1 (unter 5). Das bedeutet eine ruhige geomagnetische Lage den ganzen Tag über.
Stundenvorhersage:
| Uhrzeit UTC | Kp-Index | Bewertung |
|---|---|---|
| 00:00–03:00 | 1,67 | ruhig |
| 06:00–09:00 | 1,33 | ruhig |
| 12:00–15:00 | 1,67 | ruhig |
| 18:00–21:00 | 1,67 | ruhig |
Dies ist die aktuelle Prognose, sie kann sich bis zum Termin anhand realer Daten zu Sonnenwind und Eruptionen noch ändern.
Warum der Januar bisher „stürmisch“ wirkte
Mitte des Monats setzte die Sonne eine starke X-Klasse-Eruption frei, gefolgt von einem koronalen Massenauswurf (CME), der die Erde erreichte und schwere geomagnetische Störungen der Stufen G3–G4 auslöste. Dies führte zu Risiken für Satelliten, Funkverbindungen, GPS-Signale und Sichtbarkeit von Polarlichtern in niedrigen Breitengraden.
„Solche Stürme können die GPS-Navigation erheblich stören, Funkinterferenzen verursachen und die Elektronik von Satelliten beeinträchtigen.“ — Fachleute für Weltraumwetter
Doch die Aktivität ließ schnell nach, und gegen Ende des Monats kehrt das Magnetfeld wieder zur Ruhe zurück.
Mögliche Auswirkungen auf Gesundheit und Technik
Auswirkungen auf Menschen
Selbst moderate geomagnetische Störungen können bei wetterfühligen Personen bemerkbar sein:
- Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen;
- erhöhter Puls bei empfindlichen Menschen;
- gesteigerte Ermüdbarkeit.
Diese Effekte treten besonders bei Kp ≥ 5–6 auf, während bei Kp ≤ 4 die meisten Menschen keine Veränderung spüren.
Auswirkungen auf Technik
Geomagnetische Stürme können beeinflussen:
- Satellitenkommunikation und GPS-Navigation;
- Avionik;
- Netzinfrastruktur (bei starken G4–G5-Stürmen).
Für den 26. Januar prognostiziertes Niveau (Kp ≤ 4) deutet auf keine nennenswerten technischen Störungen hin.
Praktische Empfehlungen
1. Für die Gesundheit
- Achten Sie auf Ihr Befinden im Tagesverlauf.
- Vermeiden Sie intensive körperliche Belastung bei Unwohlsein.
- Trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie regelmäßige Schlafzeiten ein.
2. Für Elektronik und Kommunikation
Verfolgen Sie die geomagnetische Aktivität eine Woche vor dem Termin – Prognosen können aktualisiert werden:
Empfohlene Monitoring-Ressourcen:
- NOAA Space Weather Prediction Center (SWPC)
- Lokale Wetterportale mit Abschnitt „Weltraumwetter“
Muss man am 26. Januar 2026 mit einem Sturm rechnen?
Am 26. Januar sind nach aktuellen Prognosen keine geomagnetischen Stürme zu erwarten, das Magnetfeld bleibt ruhig mit Kp-Werten deutlich unter dem Level, das spürbare Effekte verursacht.
Dennoch lohnt sich eine kurzfristige Kontrolle in Echtzeit, da Weltraumwetter bei neuen Sonneneruptionen schnell wechseln kann.
