Die Frage, ob es am 1. Februar 2026 zu einem magnetischen Sturm kommt, beschäftigt derzeit viele wetter- und gesundheitsbewusste Menschen. Nach aktuellen Einschätzungen wird kein starker geomagnetischer Sturm erwartet, leichte Schwankungen des Erdmagnetfeldes sind jedoch möglich. Das ist insbesondere für wetterfühlige Personen sowie für technische Systeme von Bedeutung. Die Redaktion von Imowell.de informiert Sie ausführlich zu diesem Thema.
Im Folgenden analysieren wir die prognostizierte geomagnetische Aktivität, mögliche Auswirkungen auf Mensch und Technik sowie praktische Maßnahmen zur Vorbereitung.
Geomagnetische Aktivität am 1. Februar 2026
Die Prognosen für den 1. Februar 2026 deuten auf eine insgesamt ruhige Weltraumwetterlage hin:
- Der erwartete Kp-Index liegt überwiegend zwischen 1 und 2, was einem ruhigen bis nahezu ruhigen Zustand der Magnetosphäre entspricht.
- Die Aktivität bleibt deutlich unter der Schwelle eines schwachen geomagnetischen Sturms (G1).
- Hinweise auf starke solare Plasmaauswürfe, die geomagnetische Störungen auslösen könnten, liegen derzeit nicht vor.
Tabelle: Erwarteter geomagnetischer Hintergrund am 1. Februar 2026
| Zeit (UTC) | Prognostizierter Kp-Index | Bewertung |
|---|---|---|
| 00:00–06:00 | 1,7 | Ruhig |
| 06:00–12:00 | 1,3 | Ruhig |
| 12:00–18:00 | 1,3 | Ruhig |
| 18:00–24:00 | 1,3 | Ruhig |
Ein geomagnetischer Sturm der Stufe G1 oder höher ist nicht zu erwarten. Kurzzeitige, kaum wahrnehmbare Schwankungen sind jedoch möglich.
Was ist ein magnetischer Sturm – und warum ist die Prognose relevant?
Geomagnetische Stürme sind zeitlich begrenzte Störungen des Erdmagnetfeldes, die durch die Wechselwirkung des Sonnenwinds mit der Magnetosphäre entstehen. Ihre Stärke wird anhand des sogenannten Kp-Index gemessen:
- 0–2: ruhige Lage
- 3: leichte geomagnetische Unruhe
- 5+: magnetischer Sturm
- 6+: starker magnetischer Sturm
„Selbst moderate geomagnetische Schwankungen können das Wohlbefinden wetterfühliger Menschen beeinflussen, während starke Stürme technische Systeme stören können.“
Mögliche Auswirkungen auf Gesundheit und Technik
Auch bei niedriger geomagnetischer Aktivität (Kp 2–3) können einzelne Effekte auftreten.
Auswirkungen auf den Menschen
- Kopfschmerzen, Müdigkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit
- Schlafstörungen bei wetterfühligen Personen
- Ein diffuses Unwohlsein während Phasen erhöhter Aktivität
Auswirkungen auf Technik und Kommunikation
- Bei schwacher Aktivität sind keine Beeinträchtigungen von Satelliten oder Navigationssystemen zu erwarten
- Stärkere Stürme können GPS-Signale und Funkverbindungen stören
Für den 1. Februar 2026 werden keine technischen Probleme erwartet, dennoch ist eine regelmäßige Beobachtung der Weltraumwetterlage sinnvoll.
Praktische Empfehlungen: So bereiten Sie sich vor
Für wetterfühlige Menschen sowie für Anwender sensibler Technik empfiehlt sich ein strukturierter Ansatz.
Schritt-für-Schritt-Empfehlungen
- Weltraumwetter regelmäßig prüfen – Prognosen werden mehrmals täglich aktualisiert.
- Kp-Index im Blick behalten – Werte ab 5 deuten auf einen relevanten magnetischen Sturm hin.
- Am Vorabend möglicher Störungen:
- auf ausgewogene Ernährung achten, Koffein reduzieren;
- ausreichend Schlaf einplanen, um körperliche Belastungen abzufedern.
- Für Technik und Arbeit:
- bei kritischen Systemen Notstromlösungen prüfen;
- bei GPS- oder Funkanwendungen mögliche Kurzstörungen einkalkulieren.
Am 1. Februar 2026 ist kein magnetischer Sturm zu erwarten. Die Magnetosphäre der Erde bleibt überwiegend ruhig – eine positive Nachricht für Gesundheit, Infrastruktur und Technik.
Dennoch gilt: Kurzfristige Schwankungen sind Teil der natürlichen Sonnenaktivität. Wer vorbereitet ist und Prognosen regelmäßig verfolgt, minimiert mögliche Risiken.
