Nach aktuellen Einschätzungen internationaler Weltraumdienste wird am 21. Februar 2026 ein magnetischer Sturm mittlerer Intensität erwartet. Wie die Website Imowell.de unter Berufung auf Daten zur Sonnenaktivität berichtet, wurde einige Tage zuvor ein koronaler Massenauswurf registriert. Es handelt sich um geomagnetische Schwankungen der Stufe G1–G2 nach der internationalen NOAA-Skala. Das bedeutet mögliche Auswirkungen auf wetterfühlige Menschen, Funkverbindungen und in Einzelfällen auf Energienetze. Im Folgenden: konkrete Prognosen, Risiken und praktische Schutzmaßnahmen.
Was über den magnetischen Sturm am 21. Februar 2026 bekannt ist
Nach vorläufigen Daten von Beobachtungszentren wie NASA und NOAA wurde am 18.–19. Februar ein koronaler Massenauswurf (CME) registriert, der in Richtung Erde gerichtet ist. Der erwartete Zeitpunkt des geomagnetischen Impacts ist der Morgen und die erste Tageshälfte des 21. Februar (mitteleuropäische Zeit). Der prognostizierte Kp-Index kann 5–6 erreichen. Dies entspricht einem schwachen bis moderaten Sturm.
Zentrale Prognoseparameter:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| G-Stufe | G1–G2 |
| Kp-Index | 5–6 |
| Aktivitätsspitze | 08:00–14:00 |
| Dauer | 12–18 Stunden |
Wichtig: Änderungen der Sonnenwindgeschwindigkeit können die tatsächliche Intensität beeinflussen.
„Geomagnetische Störungen mittlerer Stärke führen selten zu kritischen Folgen, können jedoch die Empfindlichkeit bei Menschen mit Vorerkrankungen erhöhen“, betonen Fachleute für Weltraumwetter.
Auswirkungen auf Gesundheit und Technik
Geomagnetische Schwankungen beeinflussen vor allem das vegetative Nervensystem. Besonders betroffen sind Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder Schlafstörungen. Möglich sind Blutdruckschwankungen, Kopfschmerzen und verminderte Konzentrationsfähigkeit.
Häufige Symptome:
- Kopfschmerzen oder Druckgefühl im Schläfenbereich
- Müdigkeit oder Schlaflosigkeit
- Reizbarkeit
- Blutdruckschwankungen
- allgemeine Schwäche
Technische Folgen bei G1–G2 bleiben in der Regel begrenzt. Kurzzeitige Störungen im Funkverkehr oder bei Navigationssystemen sind möglich. Satellitenbasierte Dienste können vorübergehende Signalabweichungen zeigen.
Besonders in nördlichen Breitengraden kann die Belastung der Stromnetze leicht steigen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So schützen Sie sich am 21. Februar
Präventive Maßnahmen können helfen, mögliche Beschwerden abzumildern. Es geht dabei nicht um spekulative Schutzmethoden, sondern um physiologische Stabilität und Belastungsmanagement.
Konkreter Maßnahmenplan:
- Zwei Tage vor dem Ereignis Koffein- und Alkoholkonsum reduzieren.
- Für 7–8 Stunden Schlaf sorgen.
- Flüssigkeitszufuhr um 10–15 % erhöhen.
- Blutdruck morgens und abends kontrollieren.
- Intensive körperliche und emotionale Belastungen vermeiden.
Praktische Hilfsmittel:
- Blutdruckmessgerät zur regelmäßigen Kontrolle
- Apps zur Überwachung der Sonnenaktivität
- Ärztliche Rücksprache bei chronischen Erkrankungen
„Die wirksamste Strategie bei einem geomagnetischen Sturm ist Ruhe und ein stabiler Tagesrhythmus“, erklären Mediziner.
Mögliche Folgen für Wirtschaft, Kommunikation und Navigation
Ein Sturm der Stufe G1–G2 stellt kein systemisches Risiko für Unternehmen dar. Dennoch sind lokale Störungen bei GPS-Systemen möglich, insbesondere im Luft- und Seeverkehr. Hochfrequenz-Funkverbindungen können temporäre Beeinträchtigungen aufweisen.
Potenzielle betroffene Bereiche:
- Luftfahrt (Routenanpassungen)
- Satellitenkommunikation
- Hochfrequenz-Funkverkehr
- Stromnetze in hohen Breitengraden
| Bereich | Eintrittswahrscheinlichkeit | Ausmaß |
|---|---|---|
| Kommunikation | Mittel | Kurzfristige Störungen |
| Energienetze | Niedrig | Lokale Schwankungen |
| Navigation | Mittel | GPS-Abweichungen |
Für die Mehrheit der Bevölkerung bleiben die Auswirkungen kaum spürbar.
Besteht Anlass zur Sorge?
Bei der prognostizierten Intensität handelt es sich um ein reguläres Ereignis im aktuellen Sonnenzyklus. Vergleichbare geomagnetische Episoden treten regelmäßig auf. Großflächige Stromausfälle oder schwerwiegende Infrastrukturschäden werden nicht erwartet.
Die sachliche Bewertung lautet: Informiert bleiben, Tagesablauf stabilisieren, gesundheitliche Basismaßnahmen beachten. Panikreaktionen oder pseudowissenschaftliche Schutzmethoden sind nicht erforderlich.
Kurz-Checkliste für den 21. Februar:
- Blutdruck kontrollieren
- Überlastung vermeiden
- ausreichend trinken
- offizielle Prognosen verfolgen
Geomagnetische Aktivität ist ein Umweltfaktor – kein Katastrophenszenario.
