Nach Angaben spezialisierter Dienste für Weltraumwetter und Monitoring-Plattformen, über die auch die Website Imowell.de berichtet, wird am 1. März 2026 ein geomagnetischer Sturm mittlerer Intensität erwartet. Es handelt sich um geomagnetische Schwankungen der Stufe G1–G2 gemäß der internationalen NOAA-Skala. Das bedeutet, dass keine schwerwiegenden technischen Störungen prognostiziert werden, empfindliche Personen jedoch gesundheitliche Beeinträchtigungen spüren können. Hauptursache ist ein Strom geladener Teilchen infolge einer Sonneneruption mittlerer Stärke. Die Auswirkungen werden in nördlichen Breiten und Regionen mit instabilem Luftdruck stärker wahrnehmbar sein. Präventive Maßnahmen können die gesundheitlichen Risiken deutlich reduzieren.
Was über den magnetischen Sturm am 1. März 2026 bekannt ist
Nach vorläufigen Einschätzungen könnte der Kp-Index Werte von 5–6 erreichen. Dies entspricht einem schwachen bis moderaten geomagnetischen Sturm. Der Höhepunkt der Aktivität wird in der zweiten Tageshälfte, gegen Abend mitteleuropäischer Zeit, erwartet. Die geomagnetischen Schwankungen können zwischen 12 und 18 Stunden andauern.
Zentrale Prognoseparameter:
- Stufe des Sturms: G1–G2
- Kp-Index: 5–6
- Dauer: bis zu 18 Stunden
- Wahrscheinlichkeit weiterer Impulse: ca. 30 %
- Hauptursache: koronaler Massenauswurf
„Selbst moderate geomagnetische Störungen können sich bei Menschen mit chronischen Erkrankungen bemerkbar machen“, betonen Experten für Weltraumwetter.
Ein magnetischer Sturm ist keine Katastrophe, sondern eine vorübergehende Störung der Magnetosphäre der Erde.
Wie ein geomagnetischer Sturm den Organismus beeinflusst
Geomagnetische Schwankungen wirken sich auf das vegetative Nervensystem und den Gefäßtonus aus. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Kopfschmerzen, Blutdruckschwankungen, Reizbarkeit und Schlafstörungen. Bei Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann es zu vermehrten Tachykardie-Episoden kommen. Auch Veränderungen des Blutdrucks werden häufiger registriert.
Häufige Symptome:
- Kopfschmerzen und Druckgefühl im Kopf
- Erhöhter oder erniedrigter Blutdruck
- Schlafstörungen
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
- Verschlechterung chronischer Erkrankungen
| Personengruppe | Reaktionswahrscheinlichkeit | Typische Symptome |
|---|---|---|
| Hypertoniker | Hoch | Blutdruckanstieg |
| Menschen mit vegetativer Dystonie | Mittel | Schwindel |
| Ältere Menschen | Hoch | Schwäche, Müdigkeit |
| Gesunde Erwachsene | Niedrig | Leichte Erschöpfung |
Der Körper reagiert nicht auf den Sturm selbst, sondern auf Veränderungen des elektromagnetischen Feldes.
Wer gehört zur Risikogruppe?
Besonders betroffen sind Menschen über 55 Jahre sowie Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen. Zur Risikogruppe zählen außerdem Schwangere, wetterfühlige Personen und Menschen mit chronischem Stress. Eine erhöhte Belastung erfahren auch Berufstätige mit hoher Konzentrationsanforderung. In nördlichen Regionen können die Effekte stärker ausfallen.
Haupt-Risikogruppen:
- Menschen mit Bluthochdruck
- Patienten mit koronarer Herzkrankheit
- Personen mit Schlafstörungen
- Schwangere
- Menschen mit Angststörungen
„Die meisten Beschwerden treten während der aktiven Phase des Sturms auf“, erklären Allgemeinmediziner.
Gesundheit schützen: Schritt-für-Schritt-Empfehlungen
Die Auswirkungen eines magnetischen Sturms lassen sich durch einfache Präventionsmaßnahmen mindern. Ziel ist es, den Blutdruck zu stabilisieren und das Nervensystem zu entlasten. Besonders wichtig sind ein geregelter Schlafrhythmus und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Schritt-für-Schritt-Plan:
- Körperliche Belastung 1–2 Tage vor dem Höhepunkt reduzieren.
- Blutdruck morgens und abends kontrollieren.
- 1,5–2 Liter Wasser täglich trinken.
- Kaffee- und Alkoholkonsum einschränken.
- Spätestens um 23:00 Uhr schlafen gehen.
Zusätzliche Präventionsinstrumente:
- Wechselduschen am Morgen
- Spaziergänge an der frischen Luft
- Leichte Atemübungen
- Einnahme ärztlich verordneter Medikamente
Das zentrale Prinzip lautet: den Organismus während geomagnetischer Schwankungen nicht überlasten.
Mögliche Auswirkungen auf Technik und Kommunikation
Ein geomagnetischer Sturm der Stufe G1–G2 führt in der Regel nicht zu gravierenden technischen Störungen. Kurzzeitige Beeinträchtigungen des Funkverkehrs oder geringfügige GPS-Ungenauigkeiten sind jedoch möglich. In der Luftfahrt und Seeschifffahrt werden Korrektursysteme eingesetzt, sodass die Risiken begrenzt bleiben. Auch die europäischen Stromnetze sind auf solche Ereignisse vorbereitet.
Mögliche Effekte:
- Leichte Funkstörungen
- Vorübergehende GPS-Abweichungen
- Polarlichter in nördlichen Breiten
| Bereich | Störungswahrscheinlichkeit | Einschätzung |
|---|---|---|
| Mobilfunk | Niedrig | Kurzzeitige Störungen |
| GPS | Mittel | Geringere Genauigkeit |
| Stromnetz | Niedrig | Schutzsysteme aktiv |
Der prognostizierte magnetische Sturm gehört zur moderaten Kategorie und stellt kein systemisches Risiko dar. Dennoch sollten wetterfühlige Personen vorsorglich Maßnahmen ergreifen. Blutdruckkontrolle, ausreichend Schlaf und Stressreduktion bleiben die wichtigsten Schutzfaktoren. Wenn möglich, sollte der Arbeitstag weniger belastend gestaltet werden.
Ein ruhiger Tagesablauf ist die effektivste Strategie während geomagnetischer Aktivität.
