US-Präsident Donald Trump hat über die Durchführung einer großangelegten Operation gegen die Führung Venezuelas berichtet. Nach seinen Angaben sei der selbsternannte Präsident Nicolás Maduro gemeinsam mit seiner Ehefrau aus dem Land gebracht worden. Dies teilte Trump in seinem sozialen Netzwerk Truth Social mit. Er erklärte, die Operation sei erfolgreich abgeschlossen worden und weitere Details würden später folgen. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Truth Social.
Trumps Erklärung zur US-Operation
In seinem Beitrag betonte Trump, dass die Operation unter Beteiligung von Strafverfolgungsbehörden der Vereinigten Staaten durchgeführt worden sei. Die Maßnahmen hätten sich direkt gegen die politische Führung Venezuelas gerichtet. Nach seinen Worten sei Maduro festgenommen und außer Landes gebracht worden. Weitere Informationen zu seinem Aufenthaltsort oder zum genauen Ablauf der Operation nannte Trump nicht.
Ereignisse in Caracas in der Nacht zum 3. Januar
Bereits vor Trumps Erklärung hatten Einwohner von Caracas von Explosionen in der Nacht zum 3. Januar berichtet. Über der venezolanischen Hauptstadt war Flugverkehr zu beobachten, zudem kam es in mehreren Stadtteilen zu Stromausfällen. Kurz darauf erklärte die venezolanische Regierung, das Land sei Ziel einer militärischen Aggression durch die Vereinigten Staaten geworden. In Venezuela wurde der Ausnahmezustand verhängt.
Berichte über Angriffe und Maßnahmen der USA
Die CBS-News-Journalistin Jennifer Jacobs erklärte, Trump habe angeblich den Befehl erteilt, Ziele in Venezuela anzugreifen. Ihren Angaben zufolge sollen sich die Angriffe unter anderem gegen militärische Einrichtungen gerichtet haben. Sie brachte diese Schritte mit der verschärften Kampagne der US-Regierung gegen das Maduro-Regime in Verbindung. Eine offizielle Bestätigung dieser Informationen durch US-Behörden liegt bislang nicht vor.
Druck auf das Maduro-Regime vor den aktuellen Ereignissen
Trump hatte zuvor wiederholt erklärt, auch Bodeneinsätze in Venezuela in Betracht zu ziehen. Die Vereinigten Staaten verschärften ihre Sanktionen, bauten ihre militärische Präsenz in der Region aus und führten Angriffe auf Schiffe durch, die mutmaßlich in den Drogenhandel verwickelt waren. Maduro selbst hatte zuletzt von seiner Bereitschaft zu „ernsthaften Verhandlungen“ mit den Vereinigten Staaten gesprochen. Diese Signale hatte er mit öffentlichen Erklärungen zu untermauern versucht.
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