Der Vorfall ereignete sich am 26. Januar 2026 auf dem Flug TAP56DT der Fluggesellschaft TAP Air Portugal von Hamburg nach Lissabon. An Bord des Flugzeugs befanden sich 103 Passagiere sowie Besatzungsmitglieder. Der Start erfolgte gegen 14:30 Uhr. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Bereits kurz nach dem Abheben, noch bevor die Maschine die Reiseflughöhe erreichte und das Gebiet der Nordseeküste überflog, meldete die Cockpitbesatzung technische Unregelmäßigkeiten. Aus dem Cockpit wurde ein Alarm ausgelöst, woraufhin der Pilot umgehend die Genehmigung zur Umkehr beantragte.
Warteschleifen zur Vorbereitung der Landung
Nach Angaben des Hamburger Flughafens handelte es sich um eine geplante Notlandung, die keine sofortige Landung erforderte. Aufgrund der vollgetankten Treibstofftanks war das Flugzeug für eine sichere Landung zunächst zu schwer.
Die Embraer 190 kreiste daher fast zwei Stunden lang zwischen den Regionen Bremervörde und Itzehoe, um Treibstoff zu verbrennen und das Landegewicht zu reduzieren. Flugverfolgungsdaten von Flightradar zeigten zahlreiche Warteschleifen über Norddeutschland am Nachmittag.
Abgebrochener erster Landeversuch und Alarmbereitschaft
Gegen 16:00 Uhr war das zulässige Landegewicht erreicht. Beim ersten Landeanflug mussten die Piloten den Versuch jedoch abbrechen und erneut in die Warteschleife zurückkehren. Zu diesem Zeitpunkt standen bereits Feuerwehr, Rettungsdienste und medizinisches Personal entlang der Landebahn in erhöhter Bereitschaft.
Entsprechend den geltenden Sicherheitsprotokollen wurden vorsorglich auch Krankenhäuser informiert, um im Ernstfall sofort reagieren zu können.
Sichere Landung ohne Verletzte
Beim darauffolgenden Anflug verlief die Landung ohne weitere Zwischenfälle. Nach starkem Abbremsen rollte die Maschine selbstständig zu ihrer Parkposition, wo sie von Einsatzkräften empfangen wurde. Laut Feuerwehr Hamburg war kein Eingreifen erforderlich. Verletzte gab es nicht.
Weitere Flüge und Lage am Flughafen
Ob die Passagiere ihre Reise nach Lissabon noch am selben Tag fortsetzen konnten, blieb zunächst offen. Bereits am Morgen hatte es am Flughafen Hamburg Einschränkungen im Flugverkehr aufgrund von Schnee und Glätte gegeben.
Ein Sprecher des Flughafens erklärte, die Start- und Landebahnen seien geräumt und Flugzeuge enteist worden. Der Betrieb sei insgesamt stabil geblieben. Lediglich einige Verbindungen – unter anderem nach München, Zürich und Kopenhagen – seien gestrichen worden.
