Aufgrund schwieriger Wetterbedingungen mit Schneefall und Glatteis ist der Präsenzunterricht in mehreren Regionen Niedersachsens am Montag ausgesetzt worden. Betroffen sind die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln-Pyrmont und Helmstedt. Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund eines erhöhten Sicherheitsrisikos auf Straßen und Gehwegen getroffen. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf ndr.
Welche Schulen von den Maßnahmen betroffen sind
Nach Angaben des Schulträgers im Landkreis Celle wurde der Unterricht in allen Schulformen in den vier betroffenen Landkreisen abgesagt. Dies gilt für Grundschulen, weiterführende Schulen, allgemeinbildende sowie Förderschulen. Für die berufsbildenden Schulen ist in allen vier Landkreisen Distanzunterricht vorgesehen.
Im Landkreis Hameln-Pyrmont gilt eine Sonderregelung: Die einzelnen Schulen entscheiden eigenständig über die Unterrichtsform für Schülerinnen und Schüler, die keine berufsbildenden Schulen besuchen. In Teilen des Landkreises ist daher ebenfalls Online-Unterricht möglich.
Schulbusverkehr und Betreuung der Kinder
Im Landkreis Celle verkehren die Schulbusse am 26. Januar nicht. Gleichzeitig betonen die zuständigen Stellen, dass Schulen für Kinder geöffnet bleiben, die dennoch zum Unterricht erscheinen. In diesen Fällen ist eine Betreuung durch Lehrkräfte sichergestellt.
Aktuelle Wetterlage in Niedersachsen
Seit der Nacht zum Montag kommt es in Niedersachsen verbreitet zu Schneefällen. Besonders betroffen ist die östliche Hälfte des Bundeslandes. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden drei bis sechs Zentimeter Neuschnee erwartet.
Da die Temperaturen vielerorts um den Gefrierpunkt liegen, steigt die Gefahr von Glätte deutlich an. Lokal kann es zudem zu Sprühregen und gefrierendem Regen kommen. Die Polizei warnt vor rutschigen Straßenabschnitten und ruft Verkehrsteilnehmende zu erhöhter Vorsicht auf.
