KÖLN – Am Morgen des 13. Februar wurde der Betrieb am Flughafen Köln/Bonn aufgrund eines sicherheitsrelevanten Vorfalls erheblich eingeschränkt. Die Bundespolizei schloss vorübergehend den Sicherheitsbereich und setzte die Abflüge aus. Inzwischen wurden die Maßnahmen schrittweise aufgehoben. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei waren Abflüge am Freitagmorgen nicht möglich. Um 6:37 Uhr wurde die Luftsicherheitskontrollstelle geschlossen, anschließend räumten Einsatzkräfte den Sicherheitsbereich in den Terminals 1 und 2. Passagiere mussten den kontrollierten Bereich verlassen.
„Wir stehen kurz vor der Wiederaufnahme des Betriebs und haben die erforderlichen Maßnahmen nahezu abgeschlossen“, erklärte der Sprecher gegenüber einer deutschen Nachrichtenagentur. Nach Abschluss der Überprüfungen können Reisende die Sicherheitskontrollen wieder passieren und zu ihren Flügen gelangen.
Zum Zeitpunkt der Maßnahmen waren sämtliche Abflüge faktisch gestoppt. Betroffen waren sowohl innerdeutsche als auch internationale Verbindungen. Angaben zur Zahl verspäteter oder gestrichener Flüge liegen bislang nicht vor.
Details zum konkreten Auslöser des Vorfalls wurden offiziell nicht mitgeteilt. Nach Informationen des Senders Westdeutscher Rundfunk (WDR) könnte eine neue Sicherheitstechnologie im Bereich der Passagierkontrolle eine Rolle gespielt haben. Dabei handelt es sich um Computertomographen zur Kontrolle des Handgepäcks. Laut dem Bericht könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Geräte fehlerhaft arbeiteten und so möglicherweise das Einschleusen verbotener Gegenstände in den Sicherheitsbereich begünstigten.
Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte, dass die neue Sicherheitstechnologie erst am Vortag eingeführt worden war. Ob sie ursächlich für den Vorfall ist, blieb zunächst offen.
Gegen 9:30 Uhr liefen die abschließenden Überprüfungen. Im Anschluss soll der reguläre Betrieb der Kontrollstellen vollständig wieder aufgenommen werden.
