In Hamburg beginnt am Dienstag, 17. Februar, eine weitere Welle von Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft ver.di hat gestaffelte Arbeitsniederlegungen angekündigt, die bis Donnerstag, 19. Februar, andauern. Es wird mit erheblichen Einschränkungen im Busverkehr gerechnet. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf hochbahn.
Am Dienstag sind die Buslinien der Hamburger Hochbahn betroffen. Am Mittwoch folgen die Busse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH).
Welche HOCHBAHN-Linien am 17. Februar nicht verkehren
Von 3:00 Uhr am 17. Februar bis 3:00 Uhr am 18. Februar wird der Betrieb auf folgenden Buslinien vollständig eingestellt:
4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37, 111, 115, 170, 172, 174, 176, 177, 179, 181, 183, 214, 218, 270, 276, 277, 292, 375, 391, 603, 606, 607, 613, 616, 617, 624, X86.
Insgesamt sind damit 37 von 112 HOCHBAHN-Buslinien vollständig betroffen. Am Streiktag prüft das Unternehmen, ob auf einzelnen Linien ein stark eingeschränkter Grundbetrieb eingerichtet werden kann.
Teilweiser Betrieb und reguläre Linien
Ein instabiler, teilweise reduzierter Fahrplan ist auf folgenden Linien möglich:
12, 16, 23, 25, 28, 31, 105, 150, 168, 171, 180, 191, 250, 261, X22, X27.
Alle anderen hier nicht genannten Buslinien sowie die Schulbuslinien verkehren regulär.
„Wellenstreiks“ im Überblick
Die Gewerkschaft setzt auf das Modell sogenannter „Wellenstreiks“. Das bedeutet, dass einzelne Betriebshöfe oder Bereiche – darunter auch Teile von HOCHBAHN – am 17., 18. und 19. Februar zeitversetzt die Arbeit niederlegen können. Welche Bereiche jeweils betroffen sind, wird am Vortag bekanntgegeben.
Diese Verkehrsmittel sind nicht betroffen
Die U-Bahn, die S-Bahn sowie die Fähren des Betreibers HADAG sind vom Streik nicht betroffen. Fahrgästen wird empfohlen, nach Möglichkeit auf diese Verkehrsmittel auszuweichen.
Aktuelle Informationen zum Betrieb einzelner Linien sind in den Apps hvv und hvv switch sowie auf der Website des Hamburger Verkehrsverbunds abrufbar. Dort werden auch Hinweise zu den weiteren Streiktagen veröffentlicht.
