Der Hamburger SV wird im Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (20.30 Uhr, Sky) erstmals sein viertes Trikot in dieser Saison tragen. Anlass ist das 1887. Bundesliga-Spiel des Vereins – eine symbolische Zahl, die dem Gründungsjahr des HSV entspricht. Das Jubiläumsspiel fand gegen 1. FC Union Berlin statt und endete mit einem 3:2-Erfolg. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Design und Symbolik des Sondertrikots
Das Trikot ist weiß gehalten und mit breiten blauen Querstreifen versehen. Goldene Details ergänzen das Design: die eingestickte Zahl „1887“ im Nackenbereich, das Sponsorenlogo auf der Brust sowie die drei Streifen des Ausrüsters adidas. Die roten Hosen sind dunkler als die klassischen Heimshorts. Auch die Rückennummern sind in Gold gestaltet.
465 Namen in der Zahl 1887
Für Fans gibt es eine besondere Version: Wer das Trikot mit der Nummer 1887 und dem Schriftzug „Bundesligaspiele“ bestellt, erhält ein Modell, in dessen Ziffern die Namen aller 465 Spieler eingedruckt sind, die jemals für den HSV in der Bundesliga zum Einsatz kamen. Die Namen sind in kleiner Schrift innerhalb der einzelnen Ziffern platziert.
Die Liste umfasst Akteure mit unterschiedlich großem Anteil an der Vereinsgeschichte – vom heutigen Profi des FC Schalke 04 Finn Porath mit kurzer Einsatzzeit bis hin zum Rekordspieler Manfred Kaltz, der 581 Bundesliga-Partien für den HSV absolvierte.
Präsentation und bisherige Trikots
Vorgestellt wurde das Sondertrikot unter dem Motto „Sturm und Glanz“. Für die Fotos posierten Nicolás Capaldo, Luka Vušković und Ryan Philippe. Die Aufnahmen entstanden in der Hamburger Kunsthalle, wo zuvor auch ein Vereinsempfang stattfand.
In dieser Saison hat der HSV bereits drei weitere Trikotsätze eingesetzt: ein Heimtrikot mit blauem Schulterdesign in Anlehnung an die Spielzeit 1994/95, ein Auswärtstrikot in Blau-Weiß-Schwarz mit zentral platziertem Rautenlogo sowie ein schwarzes drittes Trikot mit Neonakzenten.
Ein früheres Sondertrikot, das anlässlich des Internationalen Mädchentags gemeinsam mit acht Mädchen entworfen wurde, kam in der Vorbereitung nicht zum Einsatz. Vor einem Testspiel in Nürnberg (3:0) entschieden die Schiedsrichter kurzfristig, dass das Design dem Heimtrikot des Gegners zu ähnlich sei.
