Am 20. Februar 2026 eröffnete US-Präsident Donald Trump die erste Sitzung des von ihm gegründeten „Friedensrats“. Hauptthema war die Lage im Gazastreifen sowie Sicherheitsbedrohungen durch den Iran. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf tagesschau.
Das Treffen erinnerte an eine typische Wahlkampfveranstaltung: Teilnehmer erhielten rote Trump-Mützen, aus Lautsprechern ertönte die persönliche Playlist des Präsidenten von Elvis Presley bis zu den Beach Boys. Trump betrat den Raum unter dem Song „Gloria“ von Laura Branigan, begrüßte die anwesenden Gäste auf der Tribüne und wich mehrfach vom vorbereiteten Text ab, erzählte Anekdoten und persönliche Fakten.
Beteiligung internationaler Vertreter
Unter den Teilnehmern war FIFA-Präsident Gianni Infantino, den Trump öffentlich lobte. Ein Vertreter der Europäischen Kommission in Frankreich stieß auf gewisse Ablehnung. Trump bezeichnete den „Friedensrat“ als das prestigeträchtigste Gremium, das er je gesehen habe, und betonte, dass die Mitglieder überwiegend Staatsoberhäupter seien.
Finanzierung und Pläne für Gaza
Die Hauptaufgabe des „Friedensrats“ ist der Gazastreifen. Mehrere Mitgliedstaaten versprachen, sieben Milliarden US-Dollar für das Küstengebiet bereitzustellen, die USA werden zehn Milliarden US-Dollar beitragen. Fünf Länder bestätigten ihre Teilnahme an geplanten Stabilisierungsmissionen, deren Details Trump nicht nannte. Der Präsident betonte: „Wir haben Lösungen gefunden. Gespräche gibt es kaum. Nur Handeln.“
Beziehungen zur UN und Rolle Deutschlands
Der Rat arbeitet mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrats bis Ende 2027. Trump erklärte, dass der „Friedensrat“ Aufgaben übernehmen könne, die derzeit von der UN wahrgenommen werden, zu der die USA noch finanzielle Verpflichtungen haben. Deutschland soll als Beobachter die UN-Aktivitäten begleiten, um die Organisation zu stärken.
Drohungen gegen Iran
US-Präsident Trump erklärte, dass Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangen werde. Über die Ergebnisse der Verhandlungen wird voraussichtlich in zehn Tagen Klarheit herrschen. Er drohte offen mit militärischen Maßnahmen, und ein zweiter US-Flugzeugträger wird bald in die Region entsandt, was die größte Konzentration amerikanischer Streitkräfte im Nahen Osten seit 2003 bedeutet.
Trump bewertete die erste Sitzung positiv und nannte sie einen der wichtigsten Tage in der Karriere der Anwesenden.
