Brände und Anschläge nach der Tötung von El Mencho
In Guadalajara kam es am Abend nach Berichten über die Tötung von „El Mencho“, dem Anführer des Jalisco-Neue-Generation-Kartells (CJNG), zu einer Serie von Brandanschlägen. Nach lokalen Angaben wurden in mehreren Stadtteilen Fahrzeuge in Brand gesetzt sowie Bankfilialen beschädigt und angezündet. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf sinaloahoy.
Die Meldungen über die Vorfälle gingen über mehrere Stunden ein. Betroffen waren Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen sowie Einrichtungen des Finanzsektors. Offizielle Angaben zur Zahl der zerstörten Autos oder zum genauen Ausmaß der Schäden an Bankgebäuden liegen bislang nicht vor.
Die verfügbaren Informationen stützen sich auf Berichte vom Ort des Geschehens und lokale Medienquellen. Angaben zu möglichen Festnahmen oder exakten Zeitpunkten der einzelnen Vorfälle wurden bisher nicht veröffentlicht.
Über 1200 Personen verbleiben im Zoo
Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in den umliegenden Straßen konnten mehr als 1200 Menschen das Gelände des Zoo Guadalajara nicht verlassen. Nach vorliegenden Informationen müssen die Besucher die Nacht im Zoo verbringen, da ein Verlassen des Areals als zu riskant gilt.
Die Entscheidung, die Menschen auf dem Gelände zu halten, wurde aus Sicherheitsgründen getroffen. Der Zoo dient vorübergehend als geschützter Aufenthaltsort, bis sich die Lage in der Stadt stabilisiert.
Polizeipatrouillen wurden zum Gelände entsandt und sichern den Bereich. Die Einsatzkräfte sollen mögliche Gefahren für Besucher und Personal verhindern.
Polizeipräsenz und Lage im Stadtgebiet
Aus verschiedenen Teilen Guadalajaras werden weiterhin neue Brandherde gemeldet. Betroffen sind vor allem Fahrzeuge sowie Bankgebäude. Eine umfassende offizielle Schadensbilanz wurde bislang nicht veröffentlicht.
Die Polizei verstärkte ihre Präsenz in den betroffenen Vierteln. Informationen über Verletzte oder Festnahmen wurden offiziell noch nicht bestätigt.
Nach Berichten vom Ort befinden sich unter den im Zoo eingeschlossenen Personen zahlreiche Kinder. Es wird von erheblicher psychischer Belastung infolge der Ereignisse gesprochen.
Weitere offizielle Mitteilungen zu möglichen Maßnahmen oder zur Dauer der Einschränkungen stehen derzeit noch aus. Die Lage bleibt dynamisch, zusätzliche Informationen werden erwartet.
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