Das Kreuzfahrtschiff AIDAluna hat am Morgen des 26. Februar den Hafen von Funchal auf der Insel Madeira vorzeitig verlassen. Grund waren starker Wind und hoher Wellengang, die das sichere Verbleiben am Kai erschwerten. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf ksta.de.
Nach Angaben von Branchenportalen geriet das Schiff am Liegeplatz deutlich ins Schwanken. Aufgrund der Windböen und der schwierigen Bedingungen beim Festmachen konnten mögliche Schäden am Rumpf nicht ausgeschlossen werden. Aus Sicherheitsgründen für Passagiere, Crew und Schiff entschied die Brückenbesatzung, den Hafen zu verlassen.
Ursprünglich war ein längerer Aufenthalt mit Übernachtung bis Mittwochabend geplant. Viele Gäste nutzten die Zeit für Ausflüge auf der Insel, einige verbrachten die Nacht an Land.
Nach der Verschlechterung der Wetterlage lief das Schiff gegen 6:15 Uhr Ortszeit aus. Die Passagiere wurden telefonisch informiert. Zwei Personen konnten jedoch nicht erreicht werden und befanden sich noch an Land, als das Schiff ablegte.
Die Reederei AIDA Cruises organisiert die Weiterreise für die beiden zurückgebliebenen Gäste. Zudem wurde aufgrund des verkürzten Aufenthalts auf Madeira kurzfristig ein zusätzlicher Hafen in die Route aufgenommen.
Aktuell steuert die AIDAluna die Stadt Arrecife auf der Insel Lanzarote an. Dieser Stopp war ursprünglich nicht vorgesehen. Für die Gäste ist ein Landausflugsprogramm geplant.
Seit dem 22. Februar befindet sich das Schiff auf einer einwöchigen Kreuzfahrt rund um die Kanarischen Inseln mit einem Zwischenstopp auf Madeira. Die Route umfasst unter anderem La Palma, Fuerteventura und Teneriffa.
Trotz der kurzfristigen Routenänderung soll die Reise planmäßig am 1. März in Las Palmas de Gran Canaria enden. Nach dem zusätzlichen Stopp auf Lanzarote kehrt das Schiff in den ursprünglichen Fahrplan zurück.
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