Der Gitarrist der legendären britischen Rockband Phil Campbell ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Dies teilte seine Familie mit. Demnach verstarb Campbell in einem Krankenhaus nach einer schweren Operation und einem längeren Aufenthalt auf der Intensivstation. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
In einer Erklärung im Namen der Familie teilten seine Kinder mit, dass ihr Vater, Philip Anthony Campbell, „in der vergangenen Nacht nach einem langen und mutigen Kampf auf der Intensivstation friedlich eingeschlafen ist“.
Der Musiker wurde in der walisischen Stadt Pontypridd geboren. Große Bekanntheit erlangte er als Mitglied der britischen Rockband Motörhead, der er 1984 beitrat.
Fast drei Jahrzehnte bei Motörhead
Campbell blieb bis zur Auflösung der Band im Jahr 2015 Gitarrist von Motörhead. In dieser Zeit stand er gemeinsam mit Bandgründer und Frontmann Lemmy Kilmister sowie Schlagzeuger Mikkey Dee auf der Bühne.
Sein Gitarrenspiel prägte zahlreiche bekannte Songs der Band, darunter Orgasmatron, 1916 und Bastards. In einem Interview im Podcast „Scars and Guitars“ erklärte Campbell 2015, dass viele der berühmten Riffs von Motörhead von ihm selbst entwickelt worden seien.
Die britische Musikseite MetalTalk zählt Campbell zu den einflussreichsten Rockgitarristen.
Musikalische Karriere nach Motörhead
Nach dem Ende von Motörhead – das nach dem Tod von Lemmy Kilmister im Jahr 2015 erfolgte – gründete Campbell gemeinsam mit seinen Söhnen Todd, Dane und Tyla die Band Phil Campbell and the Bastard Sons.
Im September 2023 veröffentlichte die Gruppe ihr Album Kings of the Asylum. Geplante Konzerte in Australien und Europa wurden bereits im Februar 2026 aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.
Welche gesundheitlichen Probleme zu der Operation führten, ist bislang nicht bekannt.
