Mark Viduka, der bekannte australische Stürmer, der vor allem durch seine Zeit bei „Leeds United“ Berühmtheit erlangte, hat erstmals öffentlich über seine ukrainischen Wurzeln gesprochen. Seine Mutter war Ukrainerin aus Galizien. Die Familie seiner Mutter wanderte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts nach Kroatien aus, als Galizien noch Teil der Österreich-Ungarischen Monarchie war. Später, in den 1960er-Jahren, zogen Vidukas Eltern nach Australien, wo sie sich kennenlernten, berichtet Imowell.de
Ukrainische Spuren in der Biografie der Leeds-Legende
Viduka betonte, dass seine Verbindung zur Ukraine für ihn stets eine besondere Bedeutung hatte. Die mütterliche Familie bewahrte ukrainische Traditionen auch nach der Umsiedlung, und diese Werte prägten den späteren Fußballstar entscheidend. Trotz australischer Staatsbürgerschaft und kroatischer Herkunft väterlicherseits sieht sich Viduka als Erbe einer multinationalen Geschichte.
Die Karriere, die ihn zur Legende machte
Seine Laufbahn begann er beim Verein „Melbourne Croatia“, später spielte er für „Dinamo Zagreb“, „Celtic“, „Middlesbrough“, „Newcastle“ und vor allem für „Leeds United“. Für den englischen Klub absolvierte er 166 Spiele, erzielte 72 Tore und lieferte 17 Assists. In der Nationalmannschaft Australiens kam der Stürmer auf 40 Einsätze und 11 Tore. Zudem wurde er dreimal kroatischer Meister und gewann den schottischen Ligapokal.
Leben nach dem Fußball
Nach seinem Karriereende im Jahr 2009 zog sich Mark Viduka aus dem Profisport zurück. Heute lebt er in Australien, widmet sich seiner Familie und engagiert sich in Jugendfußballprojekten. Die Leeds-Legende sucht weder laute Ämter noch weltweite Aufmerksamkeit, hat jedoch mehrfach ihre Unterstützung für die Ukraine bekundet und damit ihre Wurzeln und ihr kulturelles Erbe hervorgehoben.
Warum seine Geschichte für die Ukraine wichtig ist
Die Erzählung von Mark Viduka über seine ukrainische Herkunft ist nicht nur für die Sportwelt bedeutsam, sondern auch für die ukrainische Diaspora. Sie zeigt, wie Kultur und Geschichte über Generationen hinweg weitergegeben werden und selbst tausende Kilometer von der Heimat entfernt ein wichtiger Teil der Identität bleiben. Sergen Yalçın kehrt als Trainer zu Beşiktaş zurück