Alexander Zverev ist erfolgreich in die Australian Open gestartet und hat die zweite Runde erreicht. Der deutsche Tennisspieler setzte sich gegen den Kanadier Gabriel Diallo in vier Sätzen mit 6-7, 6-1, 6-4, 6-2 durch. Vor allem der Beginn der Partie stellte den Favoriten vor Probleme. Im weiteren Verlauf gelang es Zverev jedoch, die Anspannung abzulegen und das Spielgeschehen vollständig zu kontrollieren. Das Endergebnis spiegelte seine deutliche Überlegenheit nach dem ersten Satz wider. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf sportschau.
Nervöser Beginn und Probleme mit der Vorhand
Der Start in die Partie verlief für Zverev alles andere als optimal. Diallo, ausgestattet mit großer Körpergröße und starkem Aufschlag, setzte von Beginn an hohe Akzente. Im ersten Aufschlagspiel des Kanadiers konnte Zverev keinen einzigen Return ins Feld bringen, der Spielstand lautete schnell 1-4. Besonders die Vorhand bereitete dem Deutschen Schwierigkeiten und führte zu zahlreichen unnötigen Fehlern. Ein kurzer Konzentrationsverlust bei Diallo ermöglichte es Zverev dennoch, zurück ins Match zu finden und den Satz in den Tiebreak zu retten.
Tiebreak geht an Diallo
Im entscheidenden Abschnitt des ersten Satzes blieb Zverev weiter fehleranfällig. Seine vereinzelten Vorstöße ans Netz wirkten unsicher, auch von der Grundlinie fehlte die nötige Präzision. Neun unerzwungene Fehler mit der Vorhand im ersten Satz unterstrichen die angespannte Situation. Diallo agierte dagegen fokussiert und druckvoll. Den Tiebreak gewann der Kanadier klar mit 7-1 und sicherte sich verdient die Satzführung.
Wendepunkt im zweiten Satz
Mit Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich das Spielgeschehen deutlich. Zverev kam wesentlich besser mit dem Aufschlag seines Gegners zurecht und schaffte früh zwei Breaks in Folge. Diallo verlor die Leichtigkeit in seinem Spiel und kam kaum noch zu schnellen Punkten. Der Deutsche fand seinen Rhythmus, agierte sicherer in den Ballwechseln und dominierte den Satz. Nach nur 31 Minuten stand ein klares 6-1 auf der Anzeigetafel – der entscheidende Wendepunkt der Begegnung.
Kontrolle und entscheidende Breaks
Im dritten Satz präsentierten sich beide Spieler zunächst auf Augenhöhe und hielten ihre Aufschlagspiele souverän. Zverev gab dabei in drei eigenen Aufschlagspielen keinen einzigen Punkt ab. Beim Stand von 3-3 nutzte er kleinere Fehler von Diallo und erzielte das entscheidende Break. Mit konsequenten Angriffen und sauber gespielten Volleys brachte er den Satz mit 6-4 nach Hause. Beim Kanadier war anschließend ein deutlicher Verlust an Selbstvertrauen zu erkennen.
Vierter Satz ohne Spannung
Im vierten Satz verlor Diallo endgültig den Rhythmus. Zverev gelang sofort ein Break, begünstigt durch mehrere grobe Fehler seines Gegners. Der Deutsche überzeugte beim Return und ließ bei eigenem Aufschlag nichts anbrennen. Von der Grundlinie aus bestimmte er das Geschehen und baute seinen Vorsprung weiter aus. Beim Stand von 5-2 servierte Zverev zum Match und machte den Viersatzsieg ohne weitere Komplikationen perfekt.
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