Der ehemalige Bundesliga-Torhüter Georg Koch ist am Mittwochmittag gestorben, weniger als einen Monat nach seinem 54. Geburtstag. Drei Jahre lang kämpfte er gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs, der als unheilbar diagnostiziert wurde. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Berufliche Karriere und Erfolge
Georg Koch spielte von 1991 bis 2009 in der Bundesliga, absolvierte 213 Spiele in der höchsten Spielklasse und 165 Spiele in der 2. Bundesliga. Er hütete die Tore von Kaiserslautern, Energie Cottbus, Arminia Bielefeld und MSV Duisburg. Am bekanntesten ist Koch für seine Zeit bei Fortuna Düsseldorf, mit der er den Aufstieg von der dritten in die erste Liga schaffte. Mit Dinamo Zagreb gewann er außerdem die Meisterschaft und den kroatischen Pokal.
Verletzung und Karriereende
2008 explodierte während eines Derbys gegen Rapid Wien eine Böller in seiner Nähe, was zu einem Kreislaufzusammenbruch und einer akustischen Verletzung führte. Die Schädigung des Innenohrs verursachte anhaltende Gleichgewichtsprobleme, sodass Koch 2009 seine Karriere beendete.
Kampf gegen die Krankheit
Im Mai 2024 gab Koch öffentlich bekannt, dass seine Krankheit unheilbar sei: „Die Krankheit ist unheilbar, ich werde sterben. Aber Gott hat noch nicht entschieden, wann.“ Er kämpfte aktiv weiter und verbarg die Veränderungen im Alltag nicht. An seiner Seite war ein Golden Retriever, und seine Freunde von der Punkband Die Toten Hosen schenkten ihm ein T-Shirt mit der Aufschrift „Bis zum Ende“, das ihn in seinem Kampf motivierte.
Gedenken
Der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann (56) kommentierte: „Ein trauriger Tag, Georg Koch ist gestorben. Zu früh! Wir spielten oft gegeneinander, und er war oft besser als ich.“
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