Am Sonntagnachmittag hat Borussia Dortmund personelle Veränderungen in der sportlichen Führung bekannt gegeben. Der Klub bestätigte offiziell die Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
In der Erklärung des Vereins heißt es, dass die Entscheidung im gegenseitigen Einvernehmen getroffen wurde. Die Verantwortlichen des Klubs und Kehl selbst hätten sich gemeinsam darauf verständigt, die Zusammenarbeit zu beenden.
Borussia Dortmund teilte zudem mit, dass das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung beendet wurde.
Entscheidung nach internen Gesprächen getroffen
Sportdirektor Lars Ricken erklärte, dass beide Seiten nach offenen Gesprächen zu diesem Entschluss gekommen seien. An den Beratungen nahmen Kehl, Geschäftsführer Carsten Cramer und Ricken teil.
Nach seinen Worten sei ursprünglich geplant gewesen, mögliche Veränderungen erst im Sommer umzusetzen. Schließlich einigten sich die Beteiligten jedoch darauf, die Zusammenarbeit bereits jetzt zu beenden, damit beide Seiten Zeit haben, sich auf die nächsten Schritte vorzubereiten.
Ricken erinnerte außerdem daran, dass ihn und Kehl eine lange gemeinsame Geschichte im Verein verbindet. Beide spielten gemeinsam für Borussia Dortmund und wurden 2002 deutscher Meister.
Kehls Arbeit in der Vereinsstruktur
Sebastian Kehl arbeitete nach dem Ende seiner aktiven Karriere in verschiedenen Funktionen für Borussia Dortmund. Im Jahr 2018 übernahm er die Leitung der Abteilung für Profifußball.
2022 wurde Kehl zum Sportdirektor des Vereins ernannt. Während seiner Amtszeit erreichte Borussia Dortmund im Jahr 2024 das Finale der Champions League, verlor dort jedoch mit 0:2 gegen Real Madrid.
Als Spieler absolvierte Kehl insgesamt 362 Pflichtspiele für Borussia Dortmund.
Stellungnahme von Sebastian Kehl
Sebastian Kehl erklärte nach der Trennung, dass Borussia Dortmund über viele Jahre ein zentraler Teil seines Lebens gewesen sei.
Er betonte, dass beide Seiten gemeinsam zu der Überzeugung gekommen seien, dass nun der richtige Zeitpunkt sei, neue Wege zu gehen – sowohl für den Verein als auch für ihn persönlich.
Kehl hob hervor, dass er rund 24 Jahre Teil des Klubs gewesen sei und in dieser Zeit viele bedeutende Momente erlebt habe. Er bedankte sich bei Mitarbeitern und Fans und sagte, dass das Stadion und die Südtribüne für ihn immer einen besonderen Platz behalten werden.
Verein spricht von Phase des Umbruchs
Geschäftsführer Carsten Cramer bezeichnete die Entscheidung als Teil eines Wendepunkts in der sportlichen Führung des Vereins.
Nach seinen Worten soll der Schritt Borussia Dortmund ermöglichen, notwendige Veränderungen im Hinblick auf die kommende Saison umzusetzen. Gleichzeitig bekomme Kehl damit Zeit, seine nächsten beruflichen Schritte zu planen.
Der Verein bedankte sich bei seinem ehemaligen Sportdirektor für seine Arbeit, seine Verbundenheit mit Borussia Dortmund und seinen Beitrag zur Entwicklung des Klubs.
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