Der kompakte Elektro-Crossover Dacia Spring, der ohnehin als eines der günstigsten Modelle der Marke gilt, könnte für Käufer in Deutschland noch attraktiver werden. Grund dafür ist die Kombination einer neuen staatlichen Fördermaßnahme mit dem Bonus des Herstellers. Dacia gewährt seit Januar einen eigenen Rabatt von 5000 Euro auf Elektrofahrzeuge, wodurch der Einstiegspreis des Spring auf 11.900 Euro fällt. Zum Vergleich: Regulär werden für die Basisversion 16.900 Euro genannt. Das Unternehmen hat bestätigt, dass dieses Angebot zusätzlich zur staatlichen Förderung gelten soll. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf ecomento.de.
Wie günstig der Dacia Spring mit Boni werden kann
Der Herstellerbonus von 5000 Euro ist Teil der aktuellen Konditionen für den Spring und drückt den Basispreis auf 11.900 Euro statt 16.900 Euro. Zusätzlich kommt die neue staatliche Förderung ins Spiel, die für Privatkunden in der Theorie bis zu 6000 Euro betragen kann. Aus dieser Kombination ergibt sich rechnerisch der besonders auffällige Betrag von 5900 Euro. Auf der Herstellerwebsite wird zugleich betont, dass der eigene E-Auto-Bonus unabhängig von staatlichen Programmen gewährt wird. Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dass das Angebot bei neuen Fördermaßnahmen grundsätzlich angepasst werden könnte, aktuell sei das jedoch nicht vorgesehen.
Wer in Deutschland Anspruch auf die staatliche Förderung hat
Die neue staatliche Förderregelung richtet sich ausdrücklich an private Käufer und nicht an den gewerblichen Bereich. Unterstützung ist sowohl beim Kauf als auch beim Leasing eines Neufahrzeugs möglich, das erstmals in Deutschland zugelassen wird. Die Förderung gilt für Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb sowie für Plug-in-Hybride. Eine zentrale Bedingung ist die Einkommensgrenze: Das zu versteuernde Jahreseinkommen des Haushalts darf 80.000 Euro nicht überschreiten. Zusätzlich steigt diese Grenze um 5000 Euro pro Kind unter zwei Jahren. Die maximale Fördersumme kann laut Programm bis zu 6000 Euro erreichen.
Dacia: 5000-Euro-Bonus bleibt zusätzlich zur Förderung
Auf der Website des Herstellers wird der E-Auto-Bonus als unabhängig von staatlichen Programmen beschrieben. Gleichzeitig heißt es dort, dass Anpassungen möglich wären, falls neue Förderinstrumente eingeführt würden, derzeit sei das aber nicht geplant. Ein Dacia-Sprecher bestätigte dem Portal Elektroauto-News.Net, dass der Bonus in Höhe von 5000 Euro für den Spring weiterhin parallel zur staatlichen Förderung gewährt wird. Diese Zusage gelte „bis auf Weiteres“. Damit können Kunden, sofern sie die Kriterien der staatlichen Förderung erfüllen, mit einer Kombination beider Preisvorteile rechnen. Entscheidend bleibt dabei, dass die jeweiligen Voraussetzungen und Fristen eingehalten werden.
Laufzeit des Dacia-Bonus und Fristen für die Zulassung
Der Bonus in seiner aktuellen Form gilt für Kauf- und Leasingverträge über neue Spring-Modelle, die zwischen dem 1. Januar und dem 28. Februar 2026 abgeschlossen werden. Maßgeblich ist damit der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und nicht zwingend die Auslieferung. Für die Zulassung nennt Dacia eine klare Frist: Spätestens bis zum 30. September 2026 muss das Fahrzeug registriert sein. Damit bleibt ein mehrmonatiges Zeitfenster zwischen Vertragsabschluss und Anmeldung. Genau diese Daten entscheiden darüber, ob der 5000-Euro-Bonus im genannten Umfang genutzt werden kann. Für Interessenten ist das vor allem dann relevant, wenn Lieferzeiten oder Leasingprozesse eine Rolle spielen.
Was sich am Dacia Spring nach dem Update geändert hat
Der Dacia Spring wird in China produziert und ist mit 3,70 Metern Länge klar im Stadtformat positioniert. Nach dem jüngsten Update ist er das erste Modell innerhalb der Renault-Gruppe, das an Kunden mit einem Lithium-Eisenphosphat-Akku (LFP) ausgeliefert wird. Zudem wurde die elektrische Antriebseinheit gestärkt: Die Motorleistung reicht nun bis zu 75 kW beziehungsweise 102 PS. Der neue LFP-Akku hat eine Kapazität von 24,3 kWh, die Reichweite liegt weiterhin bei bis zu 226 Kilometern nach WLTP. Um schneller nachladen zu können, wurde die maximale DC-Schnellladeleistung von 30 auf 40 kW erhöht. Damit soll der Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent in 29 Minuten möglich sein, also rund eine Viertelstunde schneller als zuvor.
