Wie die Website Imowell.de berichtet, stellt sich für viele Menschen in Deutschland jedes Jahr am 6. Januar – dem Feiertag Epiphanie (Heilige Drei Könige) – dieselbe praktische Frage: Haben die Supermärkte geöffnet und kann man noch einkaufen? Dieser Tag ist kein bundesweiter Feiertag, weshalb die Regelungen je nach Bundesland unterschiedlich sind. Große Handelsketten wie Aldi, Lidl, Edeka und andere unterliegen den jeweiligen Landesgesetzen zu Feiertagen. Dadurch bleiben Geschäfte in einigen Regionen vollständig geschlossen, während sie in anderen regulär oder mit verkürzten Zeiten öffnen. Wer diese Unterschiede kennt, kann unnötige Wege und lange Warteschlangen vermeiden. Nachfolgend finden Sie eine klare und praxisnahe Übersicht zur Situation an Epiphanie.
In welchen Regionen Deutschlands ist Epiphanie ein Feiertag
Epiphanie ist nur in bestimmten Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag, und genau das entscheidet über die Öffnung der Supermärkte. In diesen Regionen gilt in der Regel ein Verkaufsverbot, von wenigen Ausnahmen abgesehen. In den übrigen Bundesländern bleibt der 6. Januar ein normaler Arbeitstag. Wichtig ist dabei nicht nur der Wohnort, sondern auch die Lage angrenzender Regionen. Gerade in Grenzgebieten kann das den Alltag spürbar beeinflussen.
Gesetzlicher Feiertag am 6. Januar ist in folgenden Bundesländern:
- Bayern
- Baden-Württemberg
- Sachsen-Anhalt
In allen anderen Bundesländern ist Epiphanie kein Feiertag, der Einzelhandel darf regulär öffnen.
Wie Aldi, Lidl und Edeka am 6. Januar arbeiten
Die großen Supermarkt- und Discounterketten legen keinen einheitlichen bundesweiten Öffnungsplan fest. Jeder Markt richtet sich nach den Vorgaben seines Bundeslandes und den kommunalen Regelungen. In Bundesländern mit gesetzlichem Feiertag bleiben die meisten Filialen geschlossen. In den übrigen Regionen gelten meist die normalen Öffnungszeiten, teilweise mit kleineren Abweichungen.
Typische Praxis im Überblick:
- in Feiertags-Bundesländern: Geschäfte geschlossen;
- in Nicht-Feiertags-Bundesländern: reguläre Öffnungszeiten;
- einzelne Filialen an Bahnhöfen oder Flughäfen können länger geöffnet sein.
Verbraucher sollten beachten, dass selbst innerhalb einer Stadt unterschiedliche Regelungen gelten können.
Wo man trotz Feiertag einkaufen kann
Auch in Bundesländern mit arbeitsfreiem Feiertag ist der komplette Stillstand des Handels ein Irrtum. Das deutsche Recht sieht Ausnahmen für bestimmte Standorte vor. So bleibt zumindest eine Grundversorgung möglich. Allerdings ist das Sortiment dort oft eingeschränkt, und die Preise können höher liegen. Für dringende Einkäufe sind diese Optionen dennoch relevant.
In der Regel geöffnet sind:
- Geschäfte an großen Bahnhöfen;
- Supermärkte in Flughäfen;
- Tankstellen mit angeschlossenem Verkaufsbereich;
- kleinere Kioske und Bäckereien.
Dabei ist zu beachten, dass auch diese Geschäfte häufig verkürzte Öffnungszeiten haben.
Praktische Tipps: so bereiten Sie sich auf den 6. Januar vor
Um vor verschlossenen Türen oder leeren Regalen zu stehen, empfiehlt sich eine rechtzeitige Planung. In Deutschland ist es üblich, dass viele Menschen vor Feiertagen größere Einkäufe erledigen. Das führt regelmäßig zu hohem Andrang. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich Stress vermeiden. Besonders für Familien und Berufstätige ist das relevant.
Schritt-für-Schritt-Empfehlung:
- Prüfen Sie ein bis zwei Tage vor Epiphanie die Öffnungszeiten Ihres Marktes auf der offiziellen Website.
- Kaufen Sie haltbare Lebensmittel im Voraus ein.
- Informieren Sie sich über nahegelegene Bahnhöfe oder Tankstellen mit Einkaufsmöglichkeiten.
- Planen Sie Fahrten unter Berücksichtigung geschlossener Geschäfte in Nachbarbundesländern.
So lassen sich Zeitverluste und unnötige Ausgaben vermeiden.
Warum die Regeln je nach Bundesland unterschiedlich sind
Die unterschiedlichen Öffnungszeiten sind eine Folge des föderalen Systems in Deutschland. Jedes Bundesland legt selbst fest, welche religiösen und staatlichen Feiertage gelten. Epiphanie hat vor allem in den katholisch geprägten Regionen im Süden des Landes eine besondere Bedeutung. Das wirkt sich nicht nur auf den Handel, sondern auch auf Schulen und Behörden aus. Für Einheimische wie für Zugezogene ist dieses Wissen im Alltag hilfreich.
Zur Übersicht:
| Region | Status am 6. Januar | Geschäfte |
|---|---|---|
| Bayern | gesetzlicher Feiertag | geschlossen |
| Baden-Württemberg | gesetzlicher Feiertag | geschlossen |
| Nordrhein-Westfalen | normaler Arbeitstag | geöffnet |
| Berlin | normaler Arbeitstag | geöffnet |
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