Der Vollmond am 1. Februar 2026 bildet sich um 23:09 Uhr MEZ im Zeichen Löwe. Laut Yettke van Lexmond, Mitbegründerin des Projekts Moonsisters und Autorin des bekannten Mondkalenders, geht diesem Ereignis eine Phase ausgeprägter solarer Aktivität voraus. Ein kürzlich registrierter starker Sonnensturm, der selbst in ungewöhnlichen Regionen Polarlichter sichtbar machte, gilt als Teil eines umfassenderen energetischen Prozesses. Die Redaktion von Imowell.de informiert Sie ausführlich zu diesem Thema.
Die Expertin erklärt, dass sich die aufbauende Spannung über mehrere Wochen hinweg bemerkbar machte. Viele Menschen berichteten über körperliche und psychische Reaktionen: Schlafstörungen, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Herzklopfen sowie eine verminderte Konzentrationsfähigkeit. In der Mondastrologie werden solche Symptome als Anpassungsphase des Körpers an veränderte energetische Bedingungen interpretiert.
Beschleunigung der Abläufe und Entscheidungsdruck
Nach Einschätzung der Moonsisters wird die aktuelle Zeit von zahlreichen Astrolog:innen als Phase starker Beschleunigung wahrgenommen. Das subjektive Zeitempfinden verändert sich, Prozesse, die lange stagnierten, treten in eine aktive Phase ein. Entscheidungen lassen sich kaum noch aufschieben, da Handlungen schneller spürbare Konsequenzen nach sich ziehen.
Zusätzliche Spannung entsteht durch die Konstellation der sogenannten langsamen Planeten – Uranus, Saturn, Neptun, Pluto und Mars. Ihre Wechselwirkungen verstärken Themen wie Abschluss alter Zyklen und gleichzeitigen Neubeginn. In diesem Kontext rückt laut Expertin die Notwendigkeit von Klarheit und Verantwortung für den eigenen Kurs in den Vordergrund.
Neptuns Wechsel in den Widder als Beginn eines neuen Abschnitts
Das Ende des Januars 2026 fällt mit einem bedeutenden astrologischen Übergang zusammen: Neptun wechselt in das Zeichen Widder. Diese Planetenkraft wird traditionell mit Träumen, Intuition, Spiritualität und Illusionen in Verbindung gebracht. Der Zeichenwechsel markiert den Start eines neuen, langfristigen Zyklus, in dem sich der Fokus vom inneren Erleben hin zur aktiven Umsetzung verschiebt.
Nach Einschätzung der Moonsisters eröffnet das Jahr 2026 eine Phase tiefgreifender Transformationen, die bis 2038/2039 andauern soll. Dieser Zyklus wird als instabil und von schnellen Veränderungen geprägt beschrieben. Entscheidend ist dabei die Fähigkeit, sich neuen Bedingungen anzupassen und bewusst zu handeln – auch unter hoher Unsicherheit.
Vollmond im Löwen: Fokus auf Selbstentfaltung
Der Vollmond im Februar steht im Zeichen Löwe, das in der astrologischen Tradition für Kreativität, Identität und persönliche Strahlkraft steht. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Beschleunigung gilt dieser Vollmond als Kulminationspunkt, an dem innere Spannungen und Diskrepanzen zwischen äußeren Rollen und inneren Bedürfnissen sichtbar werden.
Yettke van Lexmond betont, dass der Einfluss des Löwen die emotionale Intensität verstärkt. In dieser Phase wird besonders deutlich, wo Menschen sich zurückgehalten, ihre eigene Bedeutung geschmälert oder an überholten Rollen festgehalten haben. Diese Erkenntnisse zeigen sich weniger als abstrakte Gedanken, sondern als konkrete emotionale Erfahrungen.
Vom inneren Prozess zur Handlung
Ein zentrales Thema dieses Vollmonds ist der Übergang von innerer Reflexion zur konkreten Umsetzung. In der Deutung der Moonsisters verlangen spirituelle und intuitive Impulse nach praktischer Verwirklichung. Es geht nicht um symbolisches Erleben, sondern um Handlungen, die die eigenen Werte widerspiegeln – ohne Anpassung an äußere Erwartungen.
Der Löwe-Vollmond verstärkt das Bedürfnis nach Mut und Klarheit. Der Fokus richtet sich auf die Fähigkeit, die eigene Position offen zu vertreten und Verantwortung für persönliche Entscheidungen zu übernehmen. Dies betrifft sowohl individuelle Lebensbereiche als auch übergeordnete gesellschaftliche Prozesse.
Kollektive Themen: Wahrheit und authentische Führung
Auf kollektiver Ebene rückt der Vollmond am 1. Februar 2026 Fragen von Offenheit, Wahrheit und Führung in den Mittelpunkt. Laut der Expertin geht es dabei nicht um Kontrolle oder Dominanz, sondern um Führung aus innerer Überzeugung heraus. Alte Bilder und Muster verlieren an Stabilität und machen Platz für direktere und ehrlichere Formen des Ausdrucks.
In diesem Zusammenhang wird der Vollmond als Übergangsmoment verstanden – von verborgenem innerem Wissen hin zu dessen sichtbarer Manifestation im äußeren Leben. Prozesse, die lange im Hintergrund wirkten, treten ins Licht und verlangen nach Anerkennung.
