Laut Angaben der Website Imowell.de ist in den ersten Februartagen 2026 mit Störungen des Erdmagnetfeldes zu rechnen, die auf erhöhte Sonnenaktivität zurückzuführen sind. Mit dem nahenden 6. Februar fragen sich viele: Ist ein Magnetsturm zu erwarten, welche Auswirkungen kann er auf Gesundheit und Technik haben und wie kann man sich vorbereiten? In diesem Artikel analysieren wir die wissenschaftlichen Prognosen, reale Risiken und praktische Empfehlungen unter Bezugnahme auf Daten von Raumfahrtagenturen und meteorologischen Diensten.
Prognose der geomagnetischen Aktivität am 6. Februar 2026
Die aktuelle Prognose für den 6. Februar 2026 ist moderat unsicher, aber die Tendenz zeigt eine erhöhte geomagnetische Aktivität, die innerhalb des Tages zu einem Magnetsturm der Stärke G1 (leichter Sturm) führen könnte.
Daten im Überblick
| Indikator | Prognose | Quelle |
|---|---|---|
| Wahrscheinlichkeit eines Magnetsturms | ca. 61 % | (regions.ru) |
| Kp-Index (6. Feb.) | ca. 3–4 (aktive oder gestörte Bedingungen) | (pogodnik.com) |
| Ap-Wert | ≈ 8 (moderate Schwankungen) | (ura.news) |
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird am 6. Februar die geomagnetische Lage gestört oder aktiv sein, mit der Möglichkeit eines leichten Magnetsturms der Stufe G1.
Wichtig: Vorhersagen für Weltraumwetter ändern sich schnell – verlässliche Daten gibt es erst 2–3 Tage vorher.
Was ist ein Magnetsturm und wie entsteht er?
Ein Magnetsturm ist ein Prozess, bei dem ein Strom von Sonnenpartikeln (meist von koronalen Massenauswürfen – CME) auf die Magnetosphäre der Erde trifft und Störungen verursacht.
„Magnetstürme entstehen durch die Wechselwirkung des Sonnenwinds mit dem Erdmagnetfeld und können Schwankungen der geomagnetischen Indizes sowie Störungen in Technik und Wohlbefinden hervorrufen.“
Ereignisse auf der Sonne, wie starke M- oder X‑Klassen-Flares und CME, können diese Prozesse verstärken – z. B. wurden Anfang Februar aktive Regionen wie AR 4366 von Weltraumbeobachtungsdiensten registriert.
Auswirkungen von Magnetstürmen: Mythos und Realität
Auf Technik
- GPS und Kommunikation: Kurzzeitige Ausfälle von Navigationssystemen und Funkverbindungen möglich.
- Stromnetze: Bei stärkeren Stürmen Spannungsschwankungen denkbar.
- Satelliten: Erhöhte Partikelbelastung kann Bordelektronik beeinflussen.
Auf die Gesundheit
In der wissenschaftlichen Literatur ist der Einfluss von Magnetstürmen auf den menschlichen Körper nicht eindeutig belegt, dennoch berichten viele wetterfühlige Personen über:
- Kopfschmerzen und Migräne,
- Reizbarkeit,
- Blutdruckschwankungen,
- allgemeine Müdigkeit.
Hinweis: Es gibt derzeit keinen klaren Mechanismus, wie geomagnetische Schwankungen direkt die Gesundheit beeinflussen – die Verbindung bleibt umstritten.
Praktische Schutzmaßnahmen
Nachfolgend ein bewährter Aktionsplan bei erhöhter geomagnetischer Aktivität:
1) Vor dem Sturm
- Aktualisierte Prognosen für Weltraumwetter prüfen (NOAA SWPC, SpaceWeatherLive).
- Mobilgeräte und Notstromquellen aufladen.
- Apps zur Überwachung geomagnetischer Aktivität installieren.
2) Während aktiver Phasen
- Für die Gesundheit:
- Schlaf- und Ruhezeiten einhalten,
- intensive körperliche Belastung vermeiden,
- ausreichend trinken.
- Für Technik:
- unnötige Geräte ausschalten,
- empfindliche Geräte mit Netzfiltern schützen.
3) Nach dem Sturm
- Funktion von GPS-Systemen und Uhren überprüfen.
- Eigenes Befinden 24–48 Stunden beobachten.
Häufige Fragen
Kann man den Magnetsturm am 6. Februar genau vorhersagen?
Kurzfristige Vorhersagen sind für 2–3 Tage zuverlässig. Längere Prognosen bleiben ungefähr und können angepasst werden.
Sollte man Pläne ändern?
Starke Magnetstürme sind selten und erfordern normalerweise keine Absagen wichtiger Aktivitäten. Die meisten Menschen bemerken keine Beeinträchtigung.
🔹 Am 6. Februar 2026 ist die Wahrscheinlichkeit einer gestörten geomagnetischen Lage hoch, mit Chance auf einen leichten Magnetsturm der Stufe G1
🔹 Auswirkungen auf die Gesundheit sind unsicher, wetterfühlige Personen sollten vorsichtig sein.
🔹 Praktische Maßnahmen minimieren Risiken deutlich.
