Der neue Teil der legendären Slasher-Reihe „Scream 7“ von Paramount und Spyglass Media hat einen Franchise-Rekord aufgestellt, indem er am ersten US-Startwochenende 64,1 Millionen Dollar einspielte. Damit übertrifft er den bisherigen Rekord von „Scream VI“ aus dem Jahr 2023, der mit 44,4 Millionen Dollar gestartet war. Die internationalen Einnahmen beliefen sich auf 33,1 Millionen Dollar, wodurch die weltweiten Gesamteinnahmen auf 97,2 Millionen Dollar stiegen – bei einem Produktionsbudget von 45 Millionen Dollar. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf variety.
Erfolg der Franchise nach langer Durststrecke von Paramount
„Scream 7“ ist der erste Film von Paramount seit einem Jahr, der das US-Box-Office anführt, seit der Premiere von „Novocaine“ im März 2025. Der Kinostart erfolgt nach mehreren internen Veränderungen und der abgelehnten Netflix-Übernahme von Warner Bros. Discovery, was das strategische Comeback des Studios unterstreicht.
Produktionsschwierigkeiten und Rückkehr der Originaldarsteller
Während der Produktion kam es zu personellen Änderungen: Melissa Barrera und Jenna Ortega verließen den Film, Regisseur Christopher Landon stieg aus. Trotz negativer Reaktionen in sozialen Medien und Protesten bei der Premiere in Los Angeles besuchten zahlreiche Fans das Kino. Besonders entscheidend für den Erfolg war die Rückkehr von Neve Campbell als Sidney Prescott, die einen Vertrag über fast 7 Millionen Dollar erhielt.
Beitrag von Premium-Formaten und Marketing
40 % der weltweiten Einnahmen von „Scream 7“ entfielen auf Premium-Formate wie IMAX und ScreenX. Dies ist der erste Teil der Reihe, der in IMAX gezeigt wird, was den kommerziellen Erfolg weiter steigerte. Trailer, Marketingkampagnen und die Nostalgie um die Originalfiguren trugen zu einem stabilen Start bei.
Kritiker- und Zuschauerbewertung
Regisseur des siebten Teils ist Kevin Williamson. Die Handlung dreht sich um einen neuen Killer in der Maske des Ghost Face, der Sidneys Tochter verfolgt. Kritiker bewerteten den Film negativ, der Rotten Tomatoes-Score liegt bei 34 %, CinemaScore bei „B-“. Dennoch bleibt das Interesse am Slasher-Genre insbesondere bei jungen Zuschauern hoch.
Konkurrenz im Kino und weitere Releases
Auf Platz zwei landete der Sony-Animationsfilm „GOAT“ mit 12 Millionen Dollar, Platz drei belegte „Sturmhöhe“ mit 7 Millionen Dollar. Der Konzertfilm „EPiC: Elvis Presley in Concert“ von Neon erreichte Platz sechs mit 3,5 Millionen Dollar beim ersten breiten Startwochenende.
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