Laut analytischen Übersichten, die auf der Website Imowell.de veröffentlicht wurden, fiel die Influenza-A-Saison in Deutschland im Winter 2025/2026 intensiver aus als von Epidemiologen erwartet. Bereits im Januar wurde ein stabiler Anstieg der Arztbesuche registriert, und im Februar erreichte das Virus ein Plateau mit hohen Infektionszahlen. Influenza A bleibt die aggressivste Form der saisonalen Grippe und ist besonders gefährlich für ältere Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Deutschland setzt dank seines leistungsfähigen Gesundheitssystems auf frühe Diagnostik und Impfung. Dennoch ist die Belastung der Kliniken spürbar gestiegen. Der Februar 2026 wurde zum entscheidenden Monat für die Bewertung der tatsächlichen epidemiologischen Lage.
Was ist Influenza A und warum dominiert sie im Winter
Influenza A ist ein Virus mit hoher Mutationsfähigkeit und damit die Hauptursache saisonaler Epidemien. In Deutschland wird dieser Typ am häufigsten von den Laboren des Robert Koch-Instituts (RKI) nachgewiesen. Das Virus wird leicht über Tröpfcheninfektion übertragen und verbreitet sich schnell in öffentlichen Verkehrsmitteln, Büros und Schulen. Im Vergleich zur Influenza B verläuft die Erkrankung bei Influenza A häufiger schwer. Dies erklärt die höhere Zahl an Krankenhausaufenthalten.
Zentrale Merkmale der Influenza A:
- hohe Ansteckungsgefahr;
- plötzlicher Krankheitsbeginn;
- erhöhtes Risiko für Lungen- und Herzkomplikationen;
- schnelle Veränderung der Virusvarianten.
„Influenza A ist keine einfache Erkältung, sondern eine systemische Virusinfektion“, betonen deutsche Infektiologen.
Symptome der Influenza A: Abgrenzung zur Erkältung
Das klinische Bild der Influenza A in Deutschland im Jahr 2026 bleibt weitgehend klassisch. Die Erkrankung beginnt abrupt, ohne schleichende Verschlechterung – ein wichtiger Unterschied zu gewöhnlichen Erkältungen. Das Fieber steigt oft bereits am ersten Tag auf 39–40 °C. Viele Patienten klagen über ausgeprägte Schwäche und Gliederschmerzen. Der Husten ist meist trocken und anhaltend.
Typische Symptome:
- hohes Fieber und Schüttelfrost;
- starke Kopfschmerzen;
- Muskel- und Gelenkschmerzen;
- trockener Husten und Brustschmerzen;
- ausgeprägtes Krankheitsgefühl.
Halten die Symptome länger als drei bis vier Tage ohne Besserung an, raten Ärzte in Deutschland dringend zu einem Besuch beim Hausarzt.
Erkrankungsstatistik in Deutschland (Februar 2026)
Nach Angaben des RKI wurde Influenza A Anfang Februar 2026 zum dominierenden Virus der Saison. Die meisten Fälle wurden in dicht besiedelten Bundesländern registriert. Besonders stark belastet waren ambulante Praxen und Notaufnahmen. Die Zahl der Hospitalisierungen lag über dem Niveau der Wintersaison 2024/2025. Die Sterblichkeit blieb jedoch im prognostizierten Rahmen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Gemeldete Fälle | ca. 210.000 |
| Krankenhausaufnahmen | rund 18.000 |
| Anteil Influenza A | über 70 % |
| Hauptregionen | NRW, Bayern, Berlin |
Der Februar erwies sich als Höhepunkt der Saison – ein für das deutsche Klima typisches Muster.
Behandlung der Influenza A: Der deutsche Ansatz
In Deutschland folgt die Behandlung der Influenza A klaren medizinischen Leitlinien. Der Schwerpunkt liegt auf symptomatischer Therapie sowie dem Einsatz antiviraler Medikamente innerhalb der ersten 48 Stunden. Antibiotika kommen ausschließlich bei bakteriellen Komplikationen zum Einsatz. Selbstmedikation wird insbesondere bei Menschen über 60 Jahren nicht empfohlen. Ärzte beurteilen Risiken stets individuell.
Typische Behandlungsmaßnahmen:
- antivirale Medikamente (indikationsabhängig);
- fiebersenkende Mittel;
- ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bettruhe;
- engmaschige Kontrolle bei Vorerkrankungen.
„Eine frühzeitige Therapie reduziert das Risiko von Komplikationen nahezu um die Hälfte“, heißt es in den Empfehlungen des RKI.
Praktische Tipps: So lassen sich Komplikationen vermeiden
Auch bei einer leistungsfähigen Gesundheitsversorgung bleibt Prävention das wichtigste Instrument. Deutsche Ärzte betonen die Bedeutung einfacher, aber konsequenter Maßnahmen. Besonders während des Höhepunkts der Grippesaison sind diese entscheidend. Die Einhaltung der Empfehlungen entlastet den Körper und das Gesundheitssystem gleichermaßen.
Schritt-für-Schritt-Empfehlung:
- bei ersten Symptomen zu Hause bleiben;
- zweimal täglich die Körpertemperatur messen;
- mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag trinken;
- körperliche Anstrengung vermeiden;
- bei Verschlechterung umgehend ärztliche Hilfe suchen.
Bei Influenza A spielt die Disziplin der Patienten eine zentrale Rolle.
Impfung und Prävention: Was sich in Deutschland bewährt
Die Impfung bleibt trotz Virusmutationen das wichtigste Präventionsinstrument. In der Saison 2025/2026 kamen in Deutschland aktualisierte Impfstoffe zum Einsatz, die an die aktuellen Virusvarianten angepasst waren. Besonders hoch war die Impfquote bei älteren Menschen und medizinischem Personal. In Kliniken und Pflegeeinrichtungen blieb das Tragen von Masken Standard. Dadurch konnte die Zahl schwerer Verläufe begrenzt werden.
Bewährte Präventionsmaßnahmen:
- jährliche Grippeschutzimpfung;
- konsequente Händehygiene;
- regelmäßiges Lüften;
- Reduktion sozialer Kontakte bei Symptomen.
Influenza A bestätigte im Februar 2026 ihre Rolle als größte virale Bedrohung des Winters in Deutschland. Trotz hoher Fallzahlen bewältigt das Gesundheitssystem die Situation dank früher Diagnostik und verantwortungsbewusstem Verhalten der Bevölkerung. Entscheidend bleiben Impfung und rechtzeitige ärztliche Betreuung. Influenza A ist nicht nur eine medizinische Herausforderung, sondern auch ein Test für individuelle Verantwortung.
