Am 17. Februar 2026 wird ein schwacher bis mäßiger Magnetsturm erwartet. Geomagnetische Störungen können die Gesundheit beeinträchtigen und Technik, insbesondere GPS und Funkverbindungen, beeinflussen. Die Redaktion von Imowell.de informiert Sie ausführlich zu diesem Thema.
Was ist ein Magnetsturm und warum tritt er auf?
Magnetstürme sind Schwankungen der Magnetosphäre der Erde, verursacht durch den Sonnenwind und koronale Massenauswürfe. Die geomagnetische Aktivität hängt direkt vom Zustand der Sonne ab und wird durch den Kp-Index gemessen.
Je höher der Kp-Index, desto stärker die magnetische Störung.
„Geomagnetische Aktivität kann die menschlichen Biorhythmen, Kommunikation und Technik beeinflussen, besonders bei wetterfühligen Menschen.“
Prognose der geomagnetischen Aktivität am 17. Februar
Nach aktuellen Daten wird am 17. Februar 2026 ein schwacher bis mäßiger Sturm erwartet. Starke oder extreme Ausbrüche sind nicht zu erwarten.
Tabelle: Prognose nach Stunden
| Zeit (UTC) | Kp‑Index | Aktivitätsstatus |
|---|---|---|
| 00:00–03:00 | 3,33 | leichte Störungen |
| 03:00–06:00 | 3,67 | überdurchschnittliche Aktivität |
| 06:00–09:00 | 3,67 | überdurchschnittliche Aktivität |
| 09:00–12:00 | 2,67 | ruhiger |
| 12:00–15:00 | 2,67 | ruhiger Zustand |
| 15:00–18:00 | 2,00 | ruhig |
| 18:00–21:00 | 1,67 | ruhig |
| 21:00–00:00 | 1,67 | ruhig |
Ein Kp-Index von 3–4 entspricht schwacher bis mäßiger geomagnetischer Aktivität (Stufe G1 nach der NOAA-Skala).
Auswirkungen des Magnetsturms auf Gesundheit und Technik
Auch ein schwacher Sturm kann folgende Effekte haben:
- 📡 GPS- und Funkstörungen;
- 📶 Instabile Mobilfunkverbindungen;
- 🧠 Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Nervosität bei wetterfühligen Personen;
- ⚡ Fehlerhafte Funktion alter Elektronik.
Moderne Kommunikationssysteme und Satelliten sind in der Regel gegen schwache Stürme geschützt, lokale und kurzfristige Störungen sind jedoch möglich.
Praktische Empfehlungen für den 17. Februar
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Minimierung von Auswirkungen
- Elektronik vorbereiten
- Smartphones und Powerbanks aufladen;
- Empfindliche Geräte mit Spannungsstabilisatoren schützen.
- Prognosen verfolgen
- Geomagnetische Aktivitätsprognosen morgens und abends prüfen;
- Arbeits- und Reisepläne bei Bedarf anpassen.
- Gesundheit schützen
- Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen körperliche Belastungen reduzieren;
- Bei Kopfschmerzen Ruhepausen einlegen und Blutdruck kontrollieren.
- Arbeit und Kommunikation
- Notfallplan für wichtige Anrufe und GPS-Aufgaben erstellen;
- Wichtige Daten rechtzeitig sichern, falls Internetunterbrechungen auftreten.
Werkzeuge zur Überwachung der magnetischen Aktivität
| Werkzeug | Funktion |
|---|---|
| Online-Kp-Index-Prognose | Detaillierte Infos zu magnetischen Störungen |
| GPS-/Mobilfunk-Apps | Kontrolle der Signalstabilität |
| Medizinische Apps | Überwachung von Blutdruck und Gesundheitszustand |
Zusätzliche Hinweise
Exakte Vorhersagen für Magnetstürme mehrere Tage im Voraus haben immer eine gewisse Unsicherheit. Die aktuellen Daten deuten jedoch auf mäßige Sonnenaktivität hin, und starke Sturmschübe am 17. Februar 2026 sind nicht zu erwarten.
🔹 Am 17. Februar 2026 wird ein schwacher bis mäßiger Magnetsturm erwartet.
🔹 Die Hauptauswirkungen betreffen wetterfühlige Menschen und ältere Elektronik.
🔹 Durch einfache praktische Maßnahmen lässt sich negativer Einfluss auf Gesundheit und Technik minimieren.
