Schnee und Glatteis bedrohen erneut den Verkehr in Deutschland. Laut Prognosen wird bis Montagmorgen in einigen Regionen eine Schneedecke von 11 cm erreicht. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf t-online.
Meteorologische Lage
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bringt die derzeit unter Hochdruck stehende Polarluft am Sonntag sonnige Abschnitte. Am Abend wird jedoch ein Tiefdruckgebiet aus Westen erwartet, das wärmere Temperaturen und Niederschläge in Form von Schnee und möglicherweise Eisregen mit sich bringt. Meteorologe Dominik Jung weist darauf hin, dass die Übergangsphase von Schnee zu Regen besonders kritisch ist: „Ein erhöhtes Glatteisrisiko besteht auf Brücken, Pässen und in Niederungen, in denen kalte Luft länger verweilt.“
Prognose nach Regionen
- Westdeutschland: Stärkere Schneefälle ab Sonntag, 20:00 Uhr.
- Linie von Hamburg über Kassel bis München: Schneefall bis Montag, 6:00 Uhr.
- Frankfurt am Main: Erwartete Schneehöhe ca. 11 cm.
- München und Umgebung: Eisregenwahrscheinlichkeit aufgrund gefrorener Oberflächen.
Nach dem ICON-Modell wird Montagmorgen in den meisten Teilen Deutschlands Schneefall erwartet, westlich stärker ausgeprägt. Es ist mit rutschigen Straßen, örtlich Hagel und Windböen bis 70 km/h zu rechnen. Die Temperaturen bewegen sich von +10 °C im Oberrheingebiet bis zu Minusgraden nordöstlich der Harzberge.
Wetterverlauf im Tagesverlauf
Am Montag wird der Schnee nach Osten ziehen und Berlin am Nachmittag erreichen. In Westdeutschland werden die Niederschläge in Regen übergehen, im Süden ist Hagel möglich. Schnee und Frost bleiben in den Höhenlagen und an Pässen bestehen.
