Der Donnerstag startet in der Mitte und im Süden Deutschlands grau: Der Deutsche Wetterdienst warnt am Morgen vor dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern. Danach wird es freundlich und mild – bevor am Wochenende ein deutlicher Temperatursturz folgt.
Das geht aus der aktuellen Wetter- und Warnlage des DWD von 5 Uhr hervor. Die amtlichen Nebelwarnungen betreffen am Morgen über 150 Warngebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland; sie gelten laut DWD-Warnkarte zunächst bis 9 Uhr.
Kurz & knapp
- Heute früh Nebel in der Mitte und im Süden, im Osten sehr lokal leichter Frost bis -1 Grad.
- Tagsüber heiter und mild: 15 bis 21 Grad, am Freitag im Südwesten bis 24 Grad.
- Ab Samstag Regen, Schauer und Wind – am Sonntag oft nur noch 8 bis 12 Grad.
Wetter bis Sonntag im Überblick
| Tag | Wetter | Höchstwerte |
|---|---|---|
| Donnerstag | nach Nebel heiter, teils wolkig, trocken | 15 bis 21 Grad |
| Freitag | meist sonnig, im Nordwesten Wolken, später etwas Regen an der Nordsee | 15 bis 24 Grad |
| Samstag | im Süden Regen, sonst Schauer, an den Küsten stürmische Böen | 12 bis 16 Grad |
| Sonntag | im Südwesten Dauerregen, an der Ostsee starker Nordostwind | meist 8 bis 12, im Südosten bis 16 Grad |
Nebel am Morgen: Darauf sollten Autofahrer achten
Der Nebel löst sich laut DWD vor allem im Süden nur zäh auf, örtlich hält sich Hochnebel länger. Der Wetterdienst rät, das Fahrverhalten an plötzlich auftretende Nebelbänke anzupassen. Konkret heißt das: Abstand vergrößern, Tempo runter und bei Sicht unter 50 Metern höchstens 50 km/h fahren – so schreibt es die Straßenverkehrsordnung vor. Die Nebelschlussleuchte ist ebenfalls erst ab einer Sichtweite unter 50 Metern erlaubt.
Auch in der Nacht zum Freitag bildet sich über der Mitte und dem Süden erneut gebietsweise Nebel. Wer früh pendelt, sollte am Freitagmorgen also wieder mehr Zeit einplanen.
Freitag bis 24 Grad – dann kippt das Wetter
Der Freitag wird im Südwesten der wärmste Tag der Woche. Gleichzeitig nähert sich von Nordwesten ein neues Frontensystem. Ab Freitagnachmittag fällt rund um die Deutsche Bucht etwas Regen, in der Nacht zum Samstag breiten sich dichte Wolken und Regen weiter aus. An der Nordsee frischt der Wind auf, der DWD erwartet dort in Böen steifen Nordwind.
Am Wochenende ist es dann mit dem milden Herbst vorbei: Am Samstag regnet es im Süden und Südosten verbreitet, im Norden gibt es Schauer und an den Küsten stark bis stürmisch auffrischenden Wind. Am Sonntag liegen die Höchstwerte vielerorts nur noch bei 8 bis 12 Grad – im Vergleich zum Freitag teils mehr als zehn Grad weniger. Wie sich der letzte Kälteeinbruch angekündigt hatte, lesen Sie in unserem Bericht zum Wetterumschwung nach 26 Grad; die Warnlage vom Dienstag finden Sie hier im Überblick.
Die Vorhersage kann sich kurzfristig ändern. Aktuelle Warnungen für Ihren Ort zeigt der DWD auf seiner Warnkarte und in der App WarnWetter.
Foto: Morgennebel über einem Feld bei Dülmen. Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.
