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    Trump will Ozean nach sich benennen: Google lehnt angeblich ab

    Trump wollte den Atlantik oder Pazifik angeblich in „Trump-Ozean“ umbenennen. Google soll abgelehnt haben. Später bezeichnete Trump die Idee als Scherz.
    17 Oktober 2026Lesedauer: 4 MinutenKarl HartmannKarl Hartmann
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    Trump wollte den Atlantik oder Pazifik angeblich in „Trump-Ozean“ umbenennen. Google soll abgelehnt haben. Später bezeichnete Trump die Idee als Scherz.
    Trump wollte den Atlantik oder Pazifik angeblich in „Trump-Ozean“ umbenennen. Google soll abgelehnt haben. Später bezeichnete Trump die Idee als Scherz.
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    US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er habe dem Technologiekonzern Google vorgeschlagen, einen der Weltmeere nach sich benennen zu lassen. Nach Darstellung des Präsidenten lehnte das Unternehmen die Idee jedoch ab. Trump berichtete während einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Georgia von dem angeblichen Austausch. Später bezeichnete er seinen Vorschlag als Scherz, fügte allerdings hinzu, dass es keineswegs seine schlechteste Idee gewesen sei. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf fr.de.

    Trump berichtet über Googles Ablehnung einer Ozean-Umbenennung

    Bei einem Auftritt vor seinen Anhängern in Georgia erklärte Donald Trump, er habe Google eine Karte geschickt, auf der entweder der Atlantische oder der Pazifische Ozean die Bezeichnung „Trump-Ozean“ getragen habe.

    Nach Angaben des Präsidenten wollte das Unternehmen die geografische Bezeichnung nicht übernehmen. Trump schilderte eine angebliche Reaktion von Google-Mitarbeitern, die ihm erklärt hätten, dass die Umbenennung von Weltmeeren eine andere Angelegenheit sei als die Änderung einzelner geografischer Namen.

    Seiner Darstellung zufolge hätten die Gesprächspartner anschließend deutlich gemacht, dass sie die Diskussion über weitere Umbenennungen nicht fortsetzen wollten.

    Später relativierte Trump seine Aussagen. Diesmal habe es sich lediglich um einen Scherz gehandelt, erklärte der Präsident. Gleichzeitig betonte er, dass die Idee eines nach ihm benannten Ozeans nicht zu seinen schlechtesten Einfällen gehöre.

    Eine unabhängige Bestätigung dafür, dass Trump Google tatsächlich einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet hat und das Unternehmen wie beschrieben reagierte, liegt in den vorliegenden Berichten nicht vor.

    Idee eines „Trump-Ozeans“ ist nicht neu

    Der amerikanische Präsident hatte bereits bei früheren öffentlichen Auftritten über eine mögliche Umbenennung eines Weltmeeres gesprochen.

    Während einer Veranstaltung in Clarksville im Bundesstaat Tennessee erklärte Trump, dass die Vereinigten Staaten vor dem Ende seiner Amtszeit einen Ozean mit einem neuen Namen benötigen könnten.

    Als mögliche Bezeichnungen nannte er damals „Trump-Ozean“ und „Amerika-Ozean“.

    Die jüngsten Äußerungen stehen damit im Zusammenhang mit einer Reihe von Initiativen zur Änderung geografischer Namen. Einige dieser Vorhaben hat die US-Regierung bereits auf Bundesebene umgesetzt.

    Welche geografischen Namen Trump bereits geändert hat

    Im Januar 2025 unterzeichnete Donald Trump eine Anordnung, wonach US-Bundesbehörden den Golf von Mexiko künftig als „Golf von Amerika“ bezeichnen sollen.

    Gleichzeitig verfügte der Präsident, dass der höchste Berg Nordamerikas wieder den Namen Mount McKinley tragen soll. Damit machte er eine Entscheidung der Regierung von Barack Obama aus dem Jahr 2015 rückgängig, durch die der Berg offiziell seinen traditionellen Namen Denali zurückerhalten hatte.

    Im August 2026 veranlasste Trump nach Berichten deutscher Medien außerdem die Umbenennung des Ontariosees in „Lake America“. Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund zunehmender handelspolitischer Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada.

    Kanadas Premierminister Mark Carney widersprach der Namensänderung entschieden. Er verwies auf die historische Herkunft des Namens Ontario, der aus der Sprache des indigenen Volkes der Wendat stammt und seit mehr als vier Jahrhunderten verwendet wird.

    Im September brachte Trump zudem die Bezeichnung „Trump-Straße“ für die strategisch wichtige Straße von Hormus ins Gespräch. Eine solche öffentliche Anregung bedeutet allerdings keine international anerkannte Umbenennung.

    Wie Google Maps auf Trumps geografische Umbenennungen reagiert

    Nach der Entscheidung der US-Regierung zum Golf von Mexiko passte Google die Darstellung des Gewässers in seinem Kartendienst an.

    Welche Bezeichnung Nutzer sehen, hängt dabei von ihrem jeweiligen Standort beziehungsweise der regionalen Zuordnung ab.

    • In den USA erscheint die Bezeichnung „Golf von Amerika“.
    • In Mexiko bleibt der traditionelle Name „Golf von Mexiko“ erhalten.
    • In anderen Ländern kann Google Maps beide Bezeichnungen anzeigen, wobei eine davon in Klammern steht.

    Mit diesem Verfahren berücksichtigt der Kartendienst unterschiedliche nationale Namensregelungen, ohne eine Bezeichnung automatisch weltweit verbindlich zu machen.

    Private Kartenanbieter entscheiden grundsätzlich selbst über die Darstellung geografischer Namen. Dabei orientieren sie sich unter anderem an gesetzlichen Vorgaben, amtlichen Datenbanken und etablierten geografischen Standards.

    Kann Trump den Atlantischen oder Pazifischen Ozean tatsächlich umbenennen?

    Der Präsident der Vereinigten Staaten kann durch entsprechende Anordnungen festlegen, welche geografischen Bezeichnungen amerikanische Bundesbehörden in offiziellen Dokumenten und Karten verwenden.

    Solche Entscheidungen können auch in staatlichen geografischen Datenbanken berücksichtigt werden.

    Eine präsidentielle Anordnung führt jedoch nicht automatisch dazu, dass ein geografischer Name international anerkannt oder von anderen Staaten übernommen wird.

    Der Atlantische und der Pazifische Ozean erstrecken sich über riesige Meeresgebiete. Dazu gehören sowohl die Hoheitsgewässer zahlreicher Staaten als auch internationale Gewässer außerhalb nationaler Zuständigkeiten.

    Selbst wenn Washington offiziell beschließen würde, einen dieser Ozeane künftig als „Trump-Ozean“ zu bezeichnen, wären andere Länder nicht verpflichtet, diesen Namen zu verwenden.

    Die internationale Nutzung geografischer Bezeichnungen richtet sich nach etablierten Standards, zwischenstaatlicher Praxis und den Verfahren zuständiger Organisationen.

    Auch Google besitzt keine Befugnis, weltweit verbindliche Namen für Ozeane festzulegen.

    Lesen Sie auch: Meloni wirft Trump Erfindungen über gemeinsames Foto vor

    Atlantischer Ozean Trump Donald Trump Google Google Maps geografische Namen Ozean umbenennen Trump-Ozean
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    Karl Hartmann

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