Tesla arbeitet an einer neuen Generation des elektrischen Sportwagens Roadster, der die Nachfolge des ersten Serienmodells der Marke antreten soll. Elon Musk verspricht Fahrleistungen, die weit über die Möglichkeiten herkömmlicher Elektroautos hinausgehen. Nach seinen Angaben soll der Roadster in weniger als einer Sekunde von 0 auf 100 km/h beschleunigen und mithilfe einer speziellen Technologie sogar vom Boden abheben können. Das Projekt entsteht fast zwei Jahrzehnte nach der Einführung des ersten Tesla Roadster. Die angekündigten technischen Fähigkeiten sind allerdings bislang nicht durch unabhängige Tests bestätigt worden. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf spiegel.
Neuer Tesla Roadster soll außergewöhnliche Beschleunigung erreichen
Das wichtigste Merkmal des neuen Tesla Roadster soll seine extreme Beschleunigung sein. Elon Musk behauptet, dass der Elektro-Sportwagen die Marke von 100 km/h in weniger als einer Sekunde erreichen könne. Damit würde das Fahrzeug die Beschleunigungswerte der meisten heutigen Serien-Supersportwagen deutlich übertreffen.
Um solche Leistungen zu ermöglichen, setzt Tesla auf Technologien, die über einen herkömmlichen elektrischen Antriebsstrang hinausgehen. Musk hatte bereits früher von einem speziellen Ausstattungspaket gesprochen, das technische Lösungen des Raumfahrtunternehmens SpaceX nutzen soll.
Zusätzliche Schubsysteme könnten dem Fahrzeug eine Beschleunigung ermöglichen, die mit gewöhnlichen Elektroantrieben kaum erreichbar wäre. Die genaue Konstruktion dieser Technik, ihr Gewicht und ihre Leistungsdaten wurden bislang jedoch nicht vollständig offengelegt.
Elon Musk verspricht einen fliegenden Tesla Roadster
Eine weitere ungewöhnliche Eigenschaft des neuen Roadster soll seine Fähigkeit sein, sich vom Straßenbelag zu lösen. Musk hatte mehrfach angekündigt, ein Fahrzeug entwickeln zu wollen, das nicht nur auf Straßen fahren, sondern auch kurzzeitig in die Luft steigen kann.
Dafür sollen zusätzliche technische Systeme eingesetzt werden, die unabhängig von der Kraftübertragung auf die Räder Schub erzeugen. Unklar bleibt allerdings, ob das Fahrzeug tatsächlich eigenständige Flüge absolvieren könnte oder ob sich die Technologie auf ein kurzzeitiges Abheben beschränkt.
Die praktische Umsetzung einer solchen Funktion stellt die Entwickler vor erhebliche technische Herausforderungen. Dazu gehören die Stabilisierung des Fahrzeugs, die Steuerung während der Flugphase, die Sicherheit der Insassen sowie die Einhaltung geltender Zulassungsvorschriften.
Unabhängig bestätigte Testergebnisse, die einen regulären Flugbetrieb des Roadster belegen, liegen bislang nicht vor.
Tesla Roadster: Demonstration auf einem SpaceX-Testgelände
Am 15. Oktober 2026 soll Tesla den überarbeiteten Roadster auf einem SpaceX-Testgelände im US-Bundesstaat Texas vorgestellt haben. Bei der Demonstration habe der Prototyp ein System aus leistungsstarken Ventilatoren und Gastriebwerken genutzt, um ungewöhnliche Fahrmanöver auszuführen.
Das Fahrzeug sei zunächst eine gebogene Rampe hinaufgefahren, habe sich dabei in eine umgekehrte Position bewegt und anschließend von der Konstruktion gelöst. Zusätzliche Triebwerke hätten den Wagen während der kurzen Flugphase stabilisiert und eine kontrollierte Landung ermöglicht.
Bei einer weiteren Vorführung soll der Roadster über mehrere Tesla-Fahrzeuge gesprungen sein. Außerdem wurde eine Beschleunigung auf 60 Meilen pro Stunde, umgerechnet rund 96,6 km/h, innerhalb von 0,81 Sekunden genannt.
Diese Angaben stammen aus der beschriebenen Demonstration und sind bislang nicht unabhängig verifiziert. Selbst ein erfolgreicher kurzer Sprung würde zudem nicht bedeuten, dass der Roadster bereits als vollwertiges Flugauto eingesetzt werden könnte.
Wann kommt der neue Tesla Roadster auf den Markt?
Die Geschichte der zweiten Roadster-Generation begann 2017, als Tesla erstmals das Konzept des elektrischen Supersportwagens präsentierte. Ursprünglich sollte die Serienproduktion bereits 2020 anlaufen. Seitdem wurde der Marktstart jedoch mehrfach verschoben.
Als neuer möglicher Produktionsbeginn wird inzwischen das Jahr 2028 genannt. Ein verbindlicher Zeitplan für die Auslieferung sowie endgültige Angaben zum Verkaufspreis stehen weiterhin aus.
Offen bleibt außerdem, unter welchen Voraussetzungen ein Roadster mit zusätzlichen Schubtriebwerken eine Straßenzulassung erhalten könnte. Besonders Varianten mit gasbetriebenen Zusatzsystemen dürften aufgrund ihrer Konstruktion und der damit verbundenen Sicherheitsanforderungen auf regulatorische Hürden stoßen.
Unabhängige Zertifizierungsergebnisse, die eine Zulassung sämtlicher angekündigter Funktionen für den öffentlichen Straßenverkehr bestätigen, wurden bislang nicht vorgelegt.
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