Die deutsche Weitspringerin Malaika Mihambo will ihre Karriere im Leistungssport mindestens bis zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles fortsetzen. Danach kann sich die 32-Jährige vorstellen, ihre aktive Laufbahn zu beenden und sich neuen Aufgaben außerhalb der Leichtathletik zu widmen. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf eurosport.
Mihambo will bis zu den Olympischen Spielen 2028 weitermachen
Nach Angaben von Malaika Mihambo hängen ihre weiteren Karrierepläne vor allem von ihrer körperlichen Verfassung und ihrer Motivation ab. Sollte ihr Körper die hohen Belastungen weiterhin verkraften, möchte die Deutsche bis zu den Spielen in Los Angeles aktiv bleiben.
Im Jahr 2028 wäre Mihambo 34 Jahre alt. Dieses Alter betrachtet sie nicht als Hindernis für weitere Starts auf höchstem Niveau. Gleichzeitig betonte sie, ihre Karriere nicht um jeden Preis verlängern zu wollen.
Mihambo möchte zu einem Zeitpunkt aufhören, an dem sie noch konkurrenzfähig ist und starke Leistungen zeigen kann. Sie habe nicht vor, so lange weiterzumachen, bis ihre sportlichen Ergebnisse deutlich nachlassen.
Damit sind die Olympischen Spiele 2028 derzeit der wichtigste zeitliche Orientierungspunkt für das mögliche Ende ihrer Karriere.
SEO-Unterzeile: Olympiasiegerin Malaika Mihambo plant Karriere bis Los Angeles 2028
Mihambo gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Leichtathletinnen. Bei den Olympischen Spielen in Tokio gewann sie 2021 die Goldmedaille im Weitsprung.
Zudem wurde sie 2018 und 2024 Europameisterin. Bei den Weltmeisterschaften sicherte sie sich 2019 in Doha sowie 2022 in Eugene jeweils den Titel.
Sollte Mihambo ihren aktuellen Plan umsetzen, könnten die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zu einem der letzten großen internationalen Höhepunkte ihrer Karriere werden.
Mihambo denkt bereits über die Zeit nach dem Leistungssport nach
Die Athletin beschäftigt sich bereits mit ihrem Leben nach dem Karriereende. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Familienplanung.
Gleichzeitig schließt Mihambo nicht aus, auch nach ihrer aktiven Laufbahn in der Öffentlichkeit präsent zu bleiben. Durch ihre Ausbildung im Bereich Umweltwissenschaften sieht sie sich für verschiedene berufliche Möglichkeiten nach dem Sport gut vorbereitet.
Einen konkreten beruflichen Weg für die Zeit nach ihrer Sportkarriere hat sie bislang jedoch nicht festgelegt.
Vor der Europameisterschaft zeigt Mihambo starke Form
Aktuell richtet Mihambo ihren Fokus auf die Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham. Dort zählt sie im Weitsprung erneut zu den deutschen Medaillenhoffnungen.
In dieser Saison hat sie bereits eine Weite von 7,05 Metern erreicht. Auch ihre Trainingsleistungen sprechen nach eigenen Angaben für eine gute körperliche Verfassung.
In mehreren Bereichen habe sie persönliche Bestwerte erzielt. Zudem sei ihr Anlauf inzwischen schneller als jemals zuvor.
Vor der Europameisterschaft erklärte Mihambo, dass die grundlegende Vorbereitung abgeschlossen sei. Entscheidend sei nun, im Wettkampf Anlauf, Absprung und Landung optimal miteinander zu verbinden.
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