In der baden-württembergischen Stadt Offenburg sind bei einer Schießerei zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 6. Juli in der Händelstraße, einem Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern. Nach ersten Angaben berichteten Zeugen von mehreren Schüssen. Kurz darauf rückten Polizei, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte an. Auf einer Zufahrt zu einem Wohnhaus fanden die Einsatzkräfte einen toten Mann und eine schwer verletzte Frau. Trotz medizinischer Versorgung starb die Frau später im Krankenhaus. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Was über die Schießerei in Offenburg bekannt ist
Nach Angaben der Polizei ging die Meldung über Schüsse in der Händelstraße gegen 8 Uhr morgens ein. Daraufhin wurden sofort Polizeikräfte, Rettungskräfte, ein Notarzt sowie weitere Einsatzdienste zum Tatort geschickt.
Als die Helfer eintrafen, war der Mann bereits tot. Die Frau wies lebensgefährliche Verletzungen auf, war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch am Leben. Die zuerst eingetroffenen Polizeibeamten begannen unmittelbar mit der Erstversorgung, bis der Rettungsdienst übernahm.
Anschließend wurde die Frau von Sanitätern und einem Notarzt weiterbehandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag sie kurze Zeit später ihren schweren Verletzungen.
Polizei sperrt den Tatort weiträumig ab
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Bereich rund um den Tatort weiträumig abgesperrt. In der Händelstraße waren zahlreiche Polizeibeamte und Kriminaltechniker im Einsatz. Sie sicherten Spuren, dokumentierten den Tatort und befragten mögliche Zeugen.
Der Tatort erstreckte sich auf den Bereich vor einem Wohnhaus, insbesondere auf die Zufahrt, auf der die beiden Opfer gefunden wurden. Wegen der laufenden Ermittlungen wurde der Zugang zu Teilen der Straße eingeschränkt.
Nach Angaben der Polizei besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass nur die beiden Verstorbenen in das Geschehen verwickelt waren.
Waffe nahe dem Tatort gefunden
In der Nähe des Ortes, an dem der Mann und die Frau entdeckt wurden, fand die Polizei eine Waffe. Sie wurde sichergestellt und soll nun kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittler prüfen, ob die Schüsse mit dieser Waffe abgegeben wurden.
Nach der vorläufigen Einschätzung der Ermittler könnte es sich bei dem tot aufgefundenen 33-jährigen Mann um den mutmaßlichen Täter handeln. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass er zunächst die Frau erschossen und sich anschließend selbst tödlich verletzt haben könnte.
Endgültige Ergebnisse sollen weitere Untersuchungen und die Auswertung der gesicherten Spuren liefern.
Die beiden Toten kannten sich
Ein Polizeisprecher erklärte, dass der Mann und die Frau nach bisherigem Kenntnisstand miteinander bekannt waren. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Nach Informationen von BILD wohnte die getötete Frau in der Nähe des Tatorts. Persönliche Daten der Frau sowie weitere Angaben zu dem Mann wurden bislang nicht offiziell veröffentlicht.
Auch zu einem möglichen Motiv machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei geführt.
Ermittlungen dauern an
Am Tatort sind weiterhin Ermittler im Einsatz. Die Polizei prüft die genauen Umstände des Todes der beiden Personen, wertet Spuren aus und nimmt Zeugenaussagen auf.
Die zentrale Ermittlungsrichtung ist derzeit ein mutmaßliches Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid. Gleichzeitig wird die genaue Abfolge der Ereignisse weiter rekonstruiert.
Die Polizei in Offenburg betont, dass für die Bevölkerung keine Gefahr besteht.
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