Hyundai bereitet die fünfte Generation des Tucson vor, die sich deutlich vom bisherigen Erscheinungsbild des beliebten Crossovers entfernen soll. Das Modell wird größer, erhält eine kantigere Karosserie, einen vollständig überarbeiteten Innenraum und eine neue Antriebspalette. Dieselmotoren verschwinden aus dem Angebot, während die stärkste Version bis zu 288 PS leisten soll. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Hyundai Tucson wird größer und bekommt ein neues Design
Eine der auffälligsten Veränderungen betrifft das Exterieur. Statt der geschwungenen Linien der aktuellen Generation setzt Hyundai auf eine massivere und geometrischere Karosserie, die den Tucson optisch stärker in Richtung eines klassischen SUV rückt.
An der Front fällt vor allem die neue H-förmige Lichtsignatur auf. Der klassische Kühlergrill verliert seine bisher dominante Rolle, während die Beleuchtung und großflächige Karosserieelemente stärker in den Vordergrund treten.
Auch das Heck wird umfassend überarbeitet. Dreidimensionale vertikale Leuchten, markante Radhäuser und breite Schultern lassen das Fahrzeug wuchtiger erscheinen. Einige Gestaltungselemente erinnern dabei an den größeren Hyundai Santa Fe.
Die Abmessungen des neuen Tucson 2027 wachsen
Die fünfte Generation wird größer als ihr Vorgänger. Die Karosserielänge soll rund 4,56 Meter betragen – etwa fünf Zentimeter mehr als beim aktuellen Modell.
Gleichzeitig wachsen Breite, Höhe und Radstand. Der zusätzliche Platz soll vor allem den Passagieren in der zweiten Reihe sowie dem Gepäckraum zugutekommen.
Das maximale Kofferraumvolumen wird mit bis zu 695 Litern angegeben. Der konkrete Wert kann allerdings je nach Antriebsvariante und Fahrzeugkonfiguration unterschiedlich ausfallen.
Der Diesel verschwindet aus der Motorenpalette
Eine der wichtigsten technischen Änderungen betrifft das Motorenangebot. Bei der neuen Generation verzichtet Hyundai auf Dieselversionen des Tucson und konzentriert sich stattdessen auf Benzin- und Hybridantriebe.
Den Einstieg bildet ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 150 PS. Darüber ist ein Vollhybrid vorgesehen, dessen Systemleistung 238 PS erreichen soll.
An der Spitze der Modellpalette steht ein Plug-in-Hybrid mit 288 PS. Rein elektrisch soll diese Variante eine Reichweite von bis zu 81 Kilometern ermöglichen.
Für verschiedene Motorisierungen wird außerdem ein Allradantrieb erhältlich sein.
Hyundai Tucson bekommt einen Bildschirm mit bis zu 17 Zoll
Auch der Innenraum der fünften Generation unterscheidet sich deutlich vom aktuellen Tucson. Bei der Gestaltung des Cockpits greift Hyundai auf Lösungen zurück, die bereits von neueren Elektrofahrzeugen der Marke bekannt sind.
Direkt vor dem Fahrer befindet sich ein schmales digitales Kombiinstrument mit einer Diagonale von 9,9 Zoll. Im Zentrum des Cockpits sitzt ein Touchscreen für das Infotainmentsystem, der je nach Ausstattung bis zu 17 Zoll groß sein soll.
Zur Ausstattung gehört außerdem ein Sprachassistent, der auf künstlicher Intelligenz basiert. Über das Multimediasystem lassen sich verschiedene Fahrzeug- und Komfortfunktionen steuern.
Hyundai führt einen neuen Modus für Hybridmodelle ein
Für den Hybrid-Tucson ist ein sogenannter HEV Stay Mode vorgesehen. Damit können bestimmte Systeme des Fahrzeugs genutzt werden, ohne dass der Benzinmotor dauerhaft laufen muss.
Dazu gehören unter anderem die Klimaanlage, das Infotainmentsystem und Ladefunktionen für angeschlossene Geräte. Der Modus ist vor allem für Situationen gedacht, in denen das Fahrzeug steht, Fahrer oder Passagiere sich aber weiterhin im Innenraum aufhalten.
Gleichzeitig erweitert Hyundai das Angebot an Komfortausstattung. Für den Tucson sollen unter anderem Sitze mit Massagefunktion sowie besonders weit verstellbare Sitze erhältlich sein, die eine entspanntere Sitzposition ermöglichen.
Wann kommt der neue Hyundai Tucson?
Die Markteinführung der fünften Generation des Hyundai Tucson wird für das erste Quartal 2027 erwartet. Der genaue Verkaufsstart kann sich je nach Markt unterscheiden.
Eine offizielle Preisliste hat Hyundai bislang nicht veröffentlicht. Nach bisherigen Informationen könnte der Einstiegspreis weiterhin unter der Marke von 40.000 Euro liegen.
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