In Tirol ist eine Wanderung von drei Großfamilien zu einem größeren Rettungseinsatz geworden. Insgesamt gehörten 36 Personen zu der Gruppe, darunter Erwachsene, Jugendliche und mehrere kleine Kinder. Die Familien waren außerdem mit Kinderwagen unterwegs. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Während der Tour geriet ein Teil der Gruppe in schwer zugängliches Gelände und konnte nicht mehr selbstständig auf einen sicheren Wanderweg zurückkehren. Bergretter rückten aus, zudem kamen zwei Hubschrauber zum Einsatz.
Familien waren mit kleinen Kindern in Richtung Gletscher unterwegs
Nach Angaben der Polizei fuhren die drei Familien mit einer Sesselbahn im Raum Vent hinauf. Anschließend hielten sie sich im Bereich des Panoramarestaurants Stablein auf, von wo aus sich ein Blick auf den Tiefenbachferner bietet.
Danach entschied sich die Gruppe, ihre Tour zu Fuß in nordöstlicher Richtung fortzusetzen.
Für die Wanderung wählten die Ausflügler eine Panorama-Route, die grundsätzlich als vergleichsweise leicht gilt. Für eine große Gruppe mit mehreren kleinen Kindern und Kinderwagen stellte das alpine Gelände jedoch eine erhebliche Herausforderung dar.
Ein Teil der Gruppe kam vom markierten Weg ab
Während der Wanderung gelangten die Familien mehrfach in schwer passierbare Abschnitte und wichen zeitweise vom markierten Wanderweg ab.
Nach Angaben der Tiroler Polizei entwickelte sich die Situation aufgrund des offenen alpinen Geländes für mehrere Personen zu einer gefährlichen Lage. Mindestens zwei Menschen benötigten dringend Hilfe.
Die alarmierten Einsatzkräfte fanden einen Teil der Gruppe auf zwei steilen Geländestufen. Von dort konnten die Betroffenen nicht mehr eigenständig weitergehen.
14 Menschen mit zwei Hubschraubern ausgeflogen
Die Bergrettung Sölden setzte für den Einsatz zwei Hubschrauber sowie mehrere Einsatzkräfte am Boden ein.
Insgesamt wurden 14 Personen aus dem gefährlichen Gelände per Hubschrauber evakuiert.
Weitere 22 Mitglieder der drei Familien konnten von den Bergrettern zurück auf einen regulären Wanderweg gebracht werden. Anschließend wurden sie sicher ins Tal begleitet.
Berichte über schwere Verletzungen unter den Beteiligten lagen zunächst nicht vor
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