Der Deutsche Wetterdienst hat für zahlreiche Regionen in Mittel- und Süddeutschland eine amtliche Warnung vor starker Wärmebelastung herausgegeben. Die Warnung gilt am Montag, dem 3. August, von 11:00 bis 19:00 Uhr. Im Norden Deutschlands bleibt die Wetterlage dagegen vergleichsweise ruhig. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf sueddeutsche.
Welche Regionen von der Hitzewarnung betroffen sind
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes erstreckt sich das Warngebiet von den westlichen Bundesländern bis in den Süden und Osten des Landes.
Eine starke Wärmebelastung wird in vielen Teilen Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz erwartet. Auch Hessen, Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern sowie einzelne Gebiete Sachsens sind von der Warnung betroffen.
Auf der Warnkarte des DWD ist ein großer Teil Mittel- und Süddeutschlands als Region mit erhöhter gesundheitlicher Belastung durch Hitze gekennzeichnet. Die konkrete Warnstufe kann sich jedoch je nach Landkreis, Höhenlage und nächtlicher Abkühlung unterscheiden.
Am Morgen des 3. August galt die Warnung nicht für Niedersachsen, weite Teile Sachsen-Anhalts, Berlin, Brandenburg und die norddeutschen Bundesländer. Eine Warnung vor extremer Wärmebelastung wurde für den überwiegenden Teil des Landes nicht ausgegeben.
Was eine starke Wärmebelastung bedeutet
Der DWD berücksichtigt bei der Einschätzung der Gefahr nicht nur die gemessene Lufttemperatur, sondern auch die sogenannte gefühlte Temperatur. Dabei spielen unter anderem Luftfeuchtigkeit, Wind, Sonneneinstrahlung und die Fähigkeit des Körpers zur Wärmeabgabe eine Rolle.
Eine Hitzewarnung der ersten Stufe wird in der Regel herausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag voraussichtlich etwa 32 Grad überschreitet. Zusätzlich wird berücksichtigt, ob sich Wohnungen und Häuser in der Nacht ausreichend abkühlen können.
Unter solchen Bedingungen steigt die Belastung für den Kreislauf. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen.
Vor einer extremen Wärmebelastung warnt der DWD, wenn die gefühlte Temperatur ungefähr 38 Grad oder mehr erreicht. Für die meisten am 3. August betroffenen Regionen wurde diese Warnstufe nicht ausgerufen.
Verhalten bei großer Hitze
Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, während der heißesten Stunden längere Aufenthalte in direkter Sonne möglichst zu vermeiden. Körperliche Arbeit, Sport und anstrengende Aktivitäten im Freien sollten auf die frühen Morgenstunden oder den späten Abend verlegt werden.
Über den Tag verteilt sollte regelmäßig Wasser getrunken werden, noch bevor ein starkes Durstgefühl entsteht. Auf Alkohol sollte möglichst verzichtet werden, da er dem Körper zusätzlich Flüssigkeit entzieht und den Kreislauf belasten kann.
Für Aufenthalte im Freien werden leichte, lockere Kleidung, eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz empfohlen. Die Mahlzeiten sollten leicht sein und möglichst wenig schwere oder besonders fettreiche Lebensmittel enthalten.
Fenster von Wohnungen und Häusern sollten tagsüber mit Vorhängen, Jalousien oder Rollläden vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Gelüftet werden sollte vor allem am frühen Morgen, in der Nacht oder dann, wenn die Außentemperatur niedriger ist als die Temperatur in den Räumen.
Menschen, die ältere Angehörige, Kinder oder chronisch Kranke betreuen, sollten deren Gesundheitszustand regelmäßig kontrollieren und darauf achten, dass ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird.
Lesen Sie auch: Welche Sonnencreme wählen: SPF, Filter und Preise
