In Los Angeles sind die 78. Emmy Awards verliehen worden. Zu den großen Gewinnern des Jahres 2026 gehören die Serien „The Pitt“, „Widow’s Bay“ und „DTF St. Louis“. In den wichtigsten Schauspielkategorien wurden unter anderem Noah Wyle, Rhea Seehorn, Matthew Rhys, Jean Smart und Sally Field ausgezeichnet. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf ВВС.
Die Hauptverleihung fand am 14. September im Peacock Theater in Los Angeles statt. Zahlreiche technische und kreative Auszeichnungen waren bereits zuvor im Rahmen der Creative Arts Emmy Awards vergeben worden.
Die besten Serien bei den Emmy Awards 2026
Den Emmy als beste Dramaserie gewann „The Pitt“. Die Serie setzte sich gegen „The Diplomat“, „The Gilded Age“, „A Knight of the Seven Kingdoms“, „Paradise“, „Pluribus“, „Slow Horses“ und „Your Friends & Neighbors“ durch.
Als beste Comedyserie wurde „Widow’s Bay“ ausgezeichnet. Ebenfalls nominiert waren „Abbott Elementary“, „The Bear“, „Hacks“, „Margo’s Got Money Troubles“, „Nobody Wants This“, „Only Murders in the Building“ und „Shrinking“.
In der Kategorie beste Miniserie oder Anthologieserie gewann „DTF St. Louis“. Zu den weiteren Nominierten gehörten „All Her Fault“, „The Beast in Me“, „Beef“ und „Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette“.
Wer gewann die wichtigsten Schauspielpreise im Drama?
Den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie erhielt Noah Wyle für seine Rolle in „The Pitt“. Nominiert waren außerdem Sterling K. Brown für „Paradise“, Gary Oldman für „Slow Horses“, Mark Ruffalo für „Task“ und Rufus Sewell für „The Diplomat“.
Als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie wurde Rhea Seehorn für „Pluribus“ ausgezeichnet. Weitere Nominierte waren Carrie Coon, Chase Infiniti, Keri Russell und Zendaya.
Den Preis für den besten Nebendarsteller in einer Dramaserie gewann Tom Pelphrey für „Task“. Ebenfalls nominiert waren Patrick Ball, Billy Crudup, Shawn Hatosy, Gerran Howell, Jack Lowden und Carlos-Manuel Vesga.
Bei den Nebendarstellerinnen setzte sich Allison Janney mit ihrer Rolle in „The Diplomat“ durch. Zu ihren Konkurrentinnen gehörten Taylor Dearden, Fiona Dourif, Katherine LaNasa, Sepideh Moafi, Julianne Nicholson und Karolina Wydra.
Matthew Rhys und Jean Smart gewinnen in den Comedy-Kategorien
Einer der erfolgreichsten Schauspieler des Abends war Matthew Rhys. Für seine Rolle in „Widow’s Bay“ erhielt er den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie.
In derselben Kategorie waren Yahya Abdul-Mateen II, Steve Carell, Jason Segel und Martin Short nominiert.
Bei den Schauspielerinnen ging die Auszeichnung an Jean Smart für ihre Rolle in „Hacks“. Um den Emmy konkurrierten außerdem Quinta Brunson, Ayo Edebiri, Elle Fanning und Lisa Kudrow.
Den Preis als bester Nebendarsteller in einer Comedyserie erhielt Stephen Root für „Widow’s Bay“. Weitere Nominierte waren Colman Domingo, Paul W. Downs, Harrison Ford, Nick Offerman, Michael Urie und Tyler James Williams.
Als beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie wurde Kate O’Flynn für „Widow’s Bay“ ausgezeichnet. Nominiert waren außerdem Dale Dickey, Hannah Einbinder, Janelle James, Michelle Pfeiffer, Megan Stalter und Jessica Williams.
Emmy 2026: Die Gewinner bei Miniserien und Anthologieserien
Matthew Rhys erhielt an diesem Abend noch eine zweite Auszeichnung. Er gewann den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Miniserie, Anthologieserie oder einem Fernsehfilm für „The Beast in Me“.
Mit ihm waren Riz Ahmed, Jason Bateman, Charlie Hunnam und Oscar Isaac nominiert.
Bei den Hauptdarstellerinnen gewann Sally Field für „Remarkably Bright Creatures“. Weitere Nominierte waren Claire Danes, Carey Mulligan, Sarah Pidgeon und Sarah Snook.
Damit gehörte Matthew Rhys zu den wenigen Schauspielern der Emmy Awards 2026, die bei der Hauptverleihung gleich zwei Schauspielpreise erhielten.
Die Gewinner für Drehbuch und Regie
Den Emmy für das beste Drehbuch einer Dramaserie gewann Vince Gilligan für „Pluribus“. In dieser Kategorie waren außerdem Autoren von „The Diplomat“, „The Pitt“, „Slow Horses“ und „Task“ vertreten.
Bei den Comedyserien erhielt Katie Dippold für „Widow’s Bay“ die Auszeichnung für das beste Drehbuch. Zu den weiteren Nominierten gehörten Quinta Brunson, Tim Robinson, Michael Patrick King, Lucia Aniello und Anthony King.
Den Regiepreis für eine Dramaserie gewann Saul Metzstein für „Slow Horses“. Ebenfalls nominiert waren Salli Richardson-Whitfield, Hanelle M. Culpepper, Noah Wyle und Vince Gilligan.
In der Comedy-Kategorie setzte sich Hiro Murai mit „Widow’s Bay“ durch. Weitere Nominierte waren Randall Einhorn, Christopher Storer, Andrew DeYoung, Lucia Aniello und Mary Lou Belli.
Welche Shows wurden bei den Emmy Awards 2026 ausgezeichnet?
Als bestes Reality-Programm wurde „The Traitors“ ausgezeichnet. Die Sendung setzte sich gegen „Dancing with the Stars“, „RuPaul’s Drag Race“, „Survivor“ und „Top Chef“ durch.
In der Kategorie der Unterhaltungssendungen gewann „The Late Show with Stephen Colbert“. Ebenfalls nominiert waren „The Daily Show“, „Jimmy Kimmel Live!“, „Last Week Tonight with John Oliver“ und „Saturday Night Live“.
Emmy Awards 2026: Die wichtigsten Gewinner im Überblick
Die wichtigsten Auszeichnungen der Emmy Awards 2026 gingen an:
- Beste Dramaserie – „The Pitt“
- Beste Comedyserie – „Widow’s Bay“
- Beste Miniserie oder Anthologieserie – „DTF St. Louis“
- Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie – Noah Wyle
- Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie – Rhea Seehorn
- Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie – Matthew Rhys
- Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie – Jean Smart
- Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie – Matthew Rhys
- Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie – Sally Field
- Bestes Reality-Programm – „The Traitors“
- Beste Unterhaltungssendung – „The Late Show with Stephen Colbert“
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