In Tirol ist ein 19-jähriger Deutscher bei einem Kletterunfall ums Leben gekommen. Der junge Mann stürzte am Freitagnachmittag in einem Klettergebiet bei Kals am Großglockner aus großer Höhe ab. Nach Angaben der Polizei fiel er rund 40 Meter tief und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Die genauen Umstände des Unglücks sind bislang nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern an. Zudem wurde eine Obduktion angeordnet, um die genaue Todesursache festzustellen.
Kletterer stürzte beim Abseilen rund 40 Meter ab
Wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 13.45 Uhr in einem bekannten Klettergebiet bei Kals am Großglockner.
Der 19-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt beim Abseilen. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte er rund 40 Meter in die Tiefe. Dabei zog sich der junge Mann so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Ob der Deutsche allein unterwegs war oder von weiteren Kletterern begleitet wurde, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Auch zu dem genauen Abschnitt der Route, an dem sich der Unfall ereignete, wurden keine weiteren Angaben gemacht.
Polizei untersucht Ursache des tödlichen Sturzes
Die Ermittler prüfen nun, wie es zu dem Absturz kommen konnte. Denkbar sind unter anderem ein Fehler bei der Sicherung, ein Problem mit der Ausrüstung oder andere technische beziehungsweise menschliche Ursachen. Offiziell bestätigt wurde bislang jedoch keine dieser Möglichkeiten.
Die Tiroler Polizei machte zunächst keine Angaben dazu, ob Seile, Karabiner oder andere Teile der Kletterausrüstung möglicherweise beschädigt waren oder versagt haben könnten.
Zur Klärung der genauen Todesursache ordneten die Behörden eine Obduktion an. Die Untersuchungen zu dem Unfall dauern an.
Unfall ereignete sich in beliebtem Klettergebiet in Tirol
Der Unglücksort liegt in der Region rund um den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs und eines der bekanntesten Bergziele des Landes. In der Umgebung von Kals gibt es mehr als 30 Kletterrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Das Gebiet wird sowohl von erfahrenen Kletterern als auch von weniger geübten Bergsportlern genutzt. Regelmäßig kommen Besucher aus Österreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern in die Region.
Der aktuelle Unfall ist bereits der zweite tödliche Zwischenfall innerhalb kurzer Zeit in den Tiroler Bergen. Rund eine Woche zuvor war ein 36-jähriger Wanderer aus dem Sauerland ums Leben gekommen. Der Mann verlor auf einem schmalen Weg das Gleichgewicht und stürzte einen steilen, felsigen Hang hinab. Der Unfall ereignete sich vor den Augen seiner Angehörigen.
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