Der Eurovision Song Contest 2026 geht am Samstag, 16. Mai 2026, in Wien ins Finale. Beginn ist um 21:00 Uhr MESZ in der Wiener Stadthalle, berichtet Imowell unter Berufung auf die offiziellen Angaben der Eurovision. Österreich richtet die 70. Ausgabe aus, nachdem JJ 2025 mit „Wasted Love“ gewonnen hatte.
Für Deutschland steht Sarah Engels mit „Fire“ im Finale. Der Beitrag muss nicht durch das Halbfinale, weil Deutschland zusammen mit Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich automatisch qualifiziert ist; dazu kommt Gastgeber Österreich.
Wann ist das ESC-Finale 2026?
Das Eurovision 2026 Finale findet am Samstag, 16. Mai 2026, statt. Die Show startet um 21:00 Uhr MESZ und läuft live aus der Wiener Stadthalle.
Die ESC-Woche besteht aus drei Hauptshows:
| Show | Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|---|
| Erstes Halbfinale | 12. Mai 2026 | 21:00 Uhr MESZ | Wiener Stadthalle |
| Zweites Halbfinale | 14. Mai 2026 | 21:00 Uhr MESZ | Wiener Stadthalle |
| Finale | 16. Mai 2026 | 21:00 Uhr MESZ | Wiener Stadthalle |
Die EBU bestätigte Wien als Austragungsort bereits im August 2025. Die Stadt richtet den ESC nach 1967 und 2015 zum dritten Mal aus.
Wo läuft der ESC 2026 live im TV und Stream?
Wer nach ESC 2026 live sucht, hat in Deutschland mehrere Wege zur Übertragung. Laut Programmübersicht wird das Finale im Fernsehen bei Das Erste und ONE gezeigt; online laufen Streams über Das Erste, ONE auf Joyn sowie über ORF, SRF und die offiziellen Eurovision-Kanäle.
Die wichtigsten Optionen am Finalabend:
- Das Erste im Free-TV
- ONE im Free-TV
- Das-Erste-Livestream
- ONE-Livestream auf Joyn
- ORF und ORF ON in Österreich
- SRF in der Schweiz
- offizieller Eurovision-Stream auf YouTube, sofern regional verfügbar
Vor dem Finale startet im deutschen Programm um 20:15 Uhr der Countdown mit Barbara Schöneberger. Die Hauptshow beginnt um 21:00 Uhr.
Warum Deutschland schon im Finale steht
Deutschland ist direkt gesetzt, weil es zu den großen Beitragszahlern der Europäischen Rundfunkunion gehört. 2026 ist wegen des spanischen Rückzugs nicht mehr von den Big Five, sondern faktisch von den Big Four die Rede: Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich.

Die automatische Finalqualifikation spart Sarah Engels das Ausscheidungsrisiko. Sie ersetzt aber keine Punktebasis: Im Finale zählen Jury- und Publikumsvoting aller stimmberechtigten Länder.
Sarah Engels mit „Fire“ für Deutschland
Die Frage wann ist der ESC 2026 hängt in Deutschland eng mit Sarah Engels zusammen, weil ihr Auftritt am Samstag der zentrale TV-Moment des deutschen ESC-Jahres ist. Die Sängerin wurde einem Millionenpublikum 2011 durch „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt und tritt in Wien mit dem englischsprachigen Popsong „Fire“ an.
Auf der offiziellen Eurovision-Seite wird Engels als vielseitige Künstlerin beschrieben: Musik, Moderation, Schauspiel, Synchronarbeit und TV-Shows gehören zu ihrem Profil. 2025 veröffentlichte sie das Album „Strong Girls Club“ und stand später in Köln in „Moulin Rouge“ auf der Musicalbühne.
„Fire“ ist kein stiller Jury-Song, sondern ein direkt gebauter Popbeitrag: klare Hook, starke Stimme, einfache Botschaft, viel Raum für Bühnenwirkung.
Der deutsche Beitrag trat bereits im ersten Halbfinale außer Konkurrenz auf. ORF ON führt die Performance als Auftritt vom 12. Mai 2026 um 21:00 Uhr in ORF 1; Deutschland war dort nicht im Wettbewerb, sondern als gesetztes Final-Land eingebunden.
Favoriten beim ESC 2026
Wer wo läuft der ESC 2026 sucht, will meist auch wissen, wer am Samstag die besten Siegchancen hat. Die offiziellen Veranstalter geben keine Gewinnerprognose ab; dafür liefern Wettquoten eine laufende Marktstimmung.
Stand Donnerstagabend, 14. Mai 2026, sah Eurovisionworld Finnland mit Linda Lampenius & Pete Parkkonen und „Liekinheitin“ vorn. Dahinter lagen Griechenland, Dänemark, Australien und Israel. Deutschland wurde dort auf Platz 24 mit weniger als einem Prozent Siegchance geführt.
| Rang nach Wettquoten | Land | Act und Song | Siegchance |
|---|---|---|---|
| 1 | Finnland | Linda Lampenius & Pete Parkkonen – „Liekinheitin“ | 37 % |
| 2 | Griechenland | Akylas – „Ferto“ | 12 % |
| 3 | Dänemark | Søren Torpegaard – „Før vi går hjem“ | 10 % |
| 4 | Australien | Delta Goodrem – „Eclipse“ | 9 % |
| 5 | Israel | Noam Bettan – „Michelle“ | 7 % |
| 24 | Deutschland | Sarah Engels – „Fire“ | <1 % |
Finnland profitiert in den Quoten von einem klar unterscheidbaren Beitrag. Griechenland und Dänemark liegen dahinter in Reichweite, während Australien mit Delta Goodrem einen international bekannten Namen im Feld hat.
Deutschlands Chancen mit Sarah Engels
Die Suchanfrage Sarah Engels Eurovision 2026 trifft den Kern der deutschen Ausgangslage: Bekanntheit und Live-Erfahrung sind vorhanden, die Wettmärkte sehen Deutschland aber nicht im Favoritenkreis.
Für Sarah Engels sprechen drei Punkte:
- Sie ist live-erfahren und fernsehsicher.
- „Fire“ ist schnell verständlicher Pop ohne erklärungsbedürftiges Konzept.
- Deutschland hat durch die direkte Finalqualifikation volle Sichtbarkeit am Samstag.
Gegen eine Topplatzierung sprechen ebenfalls konkrete Faktoren:
- Die Wettquoten führen Deutschland weit hinter den Favoriten.
- Der Song konkurriert mit mehreren auffälligeren Inszenierungen.
- Deutsche ESC-Beiträge hatten in den vergangenen Jahren oft Probleme beim Televoting.
- Ein guter Gesangsauftritt allein reicht im ESC-Finale selten für die Top 5.
Die Deutschland Chancen ESC 2026 hängen deshalb weniger an der Frage, ob Engels singen kann. Entscheidend wird, ob „Fire“ in drei Minuten genug Wiedererkennung erzeugt, um zwischen 24 weiteren Finalbeiträgen Punkte aus Jury- und Publikumsvoting zu holen.
Was im Finale entschieden wird
Nach dem ersten Halbfinale stehen bereits zehn zusätzliche Finalisten fest: Griechenland, Finnland, Belgien, Schweden, Moldau, Israel, Serbien, Kroatien, Litauen und Polen. Diese Acts treffen im Finale auf die gesetzten Länder und die zehn Qualifikanten aus dem zweiten Halbfinale.
Das Finale umfasst 25 Beiträge. Die Punktvergabe kombiniert Jury- und Publikumsvoting; jedes Land vergibt Punkte in beiden Wertungen. Der offizielle Eurovision-Votingbereich erklärt zusätzlich die internationalen Online-Abstimmungen für Zuschauer außerhalb der teilnehmenden Länder.
Für Deutschland ist ein Sieg nach aktueller Datenlage ein Außenseiterszenario. Ein solides Ergebnis im Mittelfeld wäre realistischer, wenn Sarah Engels live stabil bleibt, die Inszenierung klar wirkt und „Fire“ im Schnelldurchlauf nicht untergeht.
