An einem deutsch-schweizerischen Grenzübergang nahe Thayngen kam es zu einem außergewöhnlichen Vorfall. Zollbeamte stoppten einen Kleinbus zur Kontrolle, der von einer in der Schweiz lebenden Frau gesteuert wurde, die nach ihrem Urlaub nach Hause zurückkehrte. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Im Rahmen der Routinekontrolle erklärte die Fahrerin, dass sie ihr persönliches Gepäck transportiere. Das Ausmaß der Ladung überraschte jedoch selbst erfahrene Grenzbeamte. Während der Kontrolle wurde ein Koffer nach dem anderen aus dem Fahrzeug ausgeladen. Insgesamt zählten die Zollmitarbeiter 55 Gepäckstücke.
Alle 55 Koffer wurden ohne Beanstandungen überprüft
Jeder einzelne Koffer wurde mit Röntgengeräten kontrolliert. Nach Abschluss der Überprüfung stellten die Beamten keine Verstöße fest.
Das Schweizer Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit bestätigte, dass sich im Gepäck keine verbotenen Waren oder Gegenstände befanden. Über den genauen Inhalt der Koffer machte die Behörde keine Angaben und erklärte lediglich, dass sie persönliche Gegenstände der Reisenden enthielten.
Ein Sprecher der Behörde teilte mit, dass während der Kontrolle keinerlei Beanstandungen festgestellt wurden und die mitgeführten Gegenstände den geltenden Einfuhrbestimmungen entsprachen.
Der Transport einer großen Anzahl von Koffern war rechtlich zulässig
Nach Schweizer Recht dürfen Einwohner persönliche Gegenstände zollfrei wieder einführen, sofern diese zuvor aus der Schweiz ausgeführt wurden. Deshalb stellte selbst die ungewöhnlich hohe Zahl von 55 Koffern keinen Grund für eine Beschlagnahmung oder Geldstrafe dar.
Nach Abschluss der Kontrolle konnte die Frau ihre Reise fortsetzen. Der Fall mit den 55 Koffern zählt inzwischen zu den bemerkenswertesten Ereignissen der letzten Zeit an diesem Grenzabschnitt zwischen Deutschland und der Schweiz.
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