Zehntausende Musikfans nahmen an den Festivals Rock am Ring und Rock im Park teil, die derzeit in Deutschland stattfinden. Trotz schwieriger Wetterbedingungen besuchten die Gäste zahlreiche Konzerte und beteiligten sich an verschiedenen Freizeitaktivitäten auf den Campingplätzen. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf antenne.
Auf dem Gelände des Nürburgring in der Eifel fiel das Wetter besser aus als erwartet. Nach mehreren Regentagen klarte der Himmel pünktlich zum Festivalbeginn auf, sodass Teile des Geländes abtrocknen konnten.
Campingplätze litten unter den Wetterbedingungen
Bereits vor dem offiziellen Festivalstart hatten anhaltende Regenfälle viele Campingbereiche in schlammige Flächen verwandelt. Die Besucher mussten sich über aufgeweichte Wege bewegen, während in einigen Bereichen Wasser in die Zelte eindrang. Auch mehrere Pavillons wurden durch starke Windböen beschädigt.
Trotz der widrigen Umstände fanden die Fans kreative Wege, sich die Zeit zu vertreiben. Auf den Campingplätzen wurden improvisierte Stuhlwurf-Wettbewerbe veranstaltet, während andere Besucher aus leeren Dosen und Pavillonstangen provisorische Golfbahnen bauten.
Auftritte internationaler Bands waren die Höhepunkte der Festivals
Zu den meist erwarteten Künstlern des Festivalwochenendes gehörten Linkin Park, Limp Bizkit, Papa Roach, Electric Callboy und Volbeat.
Beim Festival in Nürnberg bedankten sich zahlreiche Künstler direkt bei ihrem Publikum. Der Rapper Marteria dankte den Fans für den begeisterten Empfang und mischte sich zum Abschluss seines Auftritts unter die Menge. Auch der Musiker Finch verließ die Bühne und performte seinen letzten Song in unmittelbarer Nähe zu den Besuchern.
Mitglieder der britischen Band The Subways richteten sich ebenfalls auf Deutsch an das Publikum und betonten die Bedeutung von Live-Konzerten in Zeiten sozialer Netzwerke und kurzer Videoinhalte.
Besucher kritisieren lange Warteschlangen an Toiletten und Duschen
Ein zentrales Diskussionsthema beim Rock am Ring Festival war die Situation rund um die sanitären Anlagen. Zahlreiche Besucher beklagten lange Wartezeiten an Toiletten und Duschen auf den Campingplätzen.
Nach Angaben von Festivalgästen mussten Besucher in einigen Bereichen bis zu 40 Minuten warten. Die Kritik wurde sowohl vor Ort als auch in den sozialen Netzwerken geäußert.
Die Veranstalter erklärten daraufhin, dass die Anzahl der Toiletten und Duschen auf dem Niveau des Vorjahres geblieben sei. In erweiterten Campingbereichen sei die Kapazität zusätzlich an die gestiegene Besucherzahl angepasst worden.
Lesen Sie auch: Linkin Park kehren nach 12 Jahren zu Rock am Ring zurück und präsentieren neues Dokumentarprojekt
