Skoda bringt den neuen Epiq auf den europäischen Markt — einen kompakten elektrischen Crossover, der als Einstiegsmodell in die Elektrobaureihe der Marke positioniert wird. In Deutschland ist das Fahrzeug bereits in ersten Versionen mit großer Batterie bestellbar, während die günstigere Basisausführung im Herbst folgen soll. Nach Angaben von WELT starten die ersten Ausstattungen bei 32.100 Euro, die Basisversion wird bei etwa 26.000 Euro erwartet. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf Вild.
Epiq erhält kompakten Aufbau und Modern-Solid-Design
Der neue Skoda Epiq wird als städtischer Elektro-SUV positioniert. Seine Länge beträgt 4,171 Meter, die Breite 1,798 Meter, die Höhe 1,581 Meter. Der Radstand liegt bei 2,601 Metern. Damit bleibt das Modell klar kompakt, bietet aber einen Kofferraum von 475 Litern. Bei umgeklappten Rücksitzen sollen bis zu 1.344 Liter möglich sein.

Foto: Skoda Auto
Das Exterieur folgt der neuen Skoda-Designsprache Modern Solid. Vorn fallen T-förmige Lichtelemente, geteilte Scheinwerfer und eine kantige Frontpartie auf. Ein ähnliches Motiv findet sich am Heck: Auch dort tragen die Leuchten eine T-förmige Grafik, während der Stoßfänger vertikale Designelemente erhält.
Zum Marktstart legt Skoda eine limitierte Version Edition Eins auf. Auf der deutschen Skoda-Webseite wird sie als spezielle Startausführung mit 155 kW Leistung, 435 Kilometern Reichweite und einer Leasingrate ab 299 Euro pro Monat angeboten. Zur Ausstattung gehören unter anderem Matrix-LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, Travel Assist, Navigation, beheizbare Vordersitze, beheizbares Lenkrad und Zwei-Zonen-Klimaautomatik.
Im Innenraum bleiben physische Tasten erhalten
Der Innenraum des Epiq ist sachlich und funktional gestaltet. Skoda setzt auf ein digitales Kombiinstrument, einen großen Zentralbildschirm und eine reduzierte Armaturentafel. Gleichzeitig verlagert der Hersteller nicht alle Funktionen in Touch-Menüs: Unter dem Display bleiben physische Tasten für wichtige Einstellungen erhalten, am Lenkrad gibt es klassische Drehregler.
Skoda verweist zudem auf den Einsatz recycelter Materialien im Innenraum. Für den Epiq sind drei Interieurvarianten vorgesehen: Studio, Loft und Suite. Die Sitzbezüge sollen aus zu 100 Prozent recyceltem Textil bestehen. In höheren Ausstattungen kommen zusätzliche Materialien für Armaturentafel und Türverkleidungen hinzu.
Drei Leistungsstufen und zwei Batterien
Technisch basiert der Epiq auf der MEB+-Plattform mit Frontantrieb, die für kleinere Elektrofahrzeuge des Volkswagen-Konzerns entwickelt wurde. Für das Modell sind drei Versionen vorgesehen: Epiq 35, Epiq 40 und Epiq 55. Die Leistung liegt entsprechend bei 85, 99 und 155 kW. Die Topversion kommt damit auf 211 PS.

Foto: Skoda Auto
Die kleineren Varianten erhalten eine LFP-Batterie mit 38,5 kWh brutto beziehungsweise 37 kWh netto. Im Epiq 55 kommt ein NMC-Akku mit 55 kWh brutto und 51,7 kWh netto zum Einsatz. Die Reichweite der Versionen Epiq 35 und Epiq 40 wird mit 315 Kilometern angegeben. Der Epiq 55 soll nach WLTP bis zu 430 Kilometer schaffen.
Das Laden mit Wechselstrom ist mit bis zu 11 kW möglich. Die Schnellladeleistung hängt von der Version ab: 50 kW beim Epiq 35, 90 kW beim Epiq 40 und 125 kW beim Epiq 55. Die mittlere Version soll von 10 auf 80 Prozent in 28 Minuten laden, die Topversion in 23 Minuten.
Der Preis soll zum wichtigsten Argument werden
Zum Marktstart ist der Epiq in Deutschland zunächst nicht mit der Basisbatterie, sondern in teureren Ausführungen mit 55-kWh-Akku erhältlich. Nach Informationen von WELT beginnen die Preise bei 32.100 Euro. Die Version Selection kostet ab 35.600 Euro, die Edition Eins startet ebenfalls bei 35.600 Euro. Die günstigere Basisausführung für voraussichtlich rund 26.000 Euro soll später folgen.
Der Epiq gehört zu einer neuen Generation günstiger Elektrofahrzeuge des Volkswagen-Konzerns. Als technische Verwandte gelten unter anderem der VW ID.Cross, der VW ID.Polo und der Cupra Raval. Alle Versionen des Skoda Epiq werden mit Frontantrieb angeboten.
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