Menu schliessen
ImoWell Nachrichten
    Kategorien
    • allgemein
    • Gesundheit
    • Nachrichten
    • Sport
    • Technologie
    • Tourismus
    • Verschiedenes
    Das ist interessant

    Blauen Fleck schnell entfernen: Bewährte Methoden zur Behandlung von Hämatomen

    22 Juli 2025

    Tomaten: Gesundheitliche Vorteile und mögliche Risiken – Was du beim Verzehr beachten solltest

    16 Juli 2025

    Was man bei der Einnahme von Antibiotika nicht essen und trinken darf: ein praktischer Leitfaden

    23 Oktober 2025
    Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Telegram
    Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Telegram
    ImoWell Nachrichten
    Freitag, August 14
    • Imowell.de
    • Nachrichten

      Rettungshubschrauber an Bord der Aida Cosma gerufen: Passagier nahe Mallorca evakuiert

      14 August 2026

      Rauch vom Waldbrand zieht über Bonn: Notruf 112 durch Anrufe überlastet

      14 August 2026

      Gefährlicher Fund am Strand von Büsum: Tourist entdeckt Weltkriegsmunition

      14 August 2026

      Grundschule im Landkreis Greiz vorübergehend geschlossen: So geht es für die Schüler weiter

      13 August 2026

      In Tirol geraten 36 Ausflügler aus drei Großfamilien in Bergnot: 14 Menschen per Hubschrauber gerettet

      10 August 2026
    • Gesundheit

      Eisenmangel erkennen: Symptome, Ferritinwert und Ernährung

      14 August 2026

      Vitamin-D-Mangel erkennen: Symptome, Test und Behandlung

      9 August 2026

      Burnout erkennen: frühe Anzeichen und nächste Schritte

      8 August 2026

      Schlafstörungen: Ursachen und praktische Hilfe für besseren Schlaf

      6 August 2026

      Deutschland erhöht die Vergütung für Grippeimpfungen in Apotheken

      6 August 2026
    • Technologie

      SpaceX plant eigenes Mobilfunknetz Starlink Mobile als Konkurrenz zu AT&T, T-Mobile und Verizon

      10 August 2026

      Renault 5 bekommt mehr Reichweite: Version mit 52-kWh-Akku schafft bis zu 430 Kilometer

      9 August 2026

      Erste ausführliche GTA-6-Präsentation erscheint auf Netflix

      6 August 2026

      LEGO Zaubereiministerium 76476 mit 3.491 Teilen vorgestellt

      5 August 2026

      Super Mario Sunshine erscheint für Nintendo Switch 2

      31 Juli 2026
    • Sport

      Malaika Mihambo nennt möglichen Zeitpunkt für Karriereende: Olympia 2028 als großes Ziel

      12 August 2026

      Nika Vodan gewinnt den zweiten Sommer-Grand-Prix in Wisła

      2 August 2026

      „Wir beten ständig für dich“: Neuer Schumacher-Post bewegt die Fans

      1 August 2026

      Dorothea Wierer kehrt nach ihrem Karriereende an den Schießstand zurück

      26 Juli 2026

      Ana Ivanović spricht über Panikattacken und das Ende ihrer Karriere mit 29 Jahren

      23 Juli 2026
    • Verschiedenes

      Wann lohnt sich Mietvertrag vor Unterschrift prüfen: Entscheidungshilfe für 2026

      14 August 2026

      Eurovision 2027 findet in Burgas statt: Die Stadt setzte sich im Finale gegen Sofia durch

      13 August 2026

      Scharbeutz im Wandel: Urlauber klagen über volle Strände, Lärm und Müll

      13 August 2026

      Aldi verkauft Steckdosenwürfel mit USB-C für 8,99 Euro: Angebot startet am 20. August

      12 August 2026

      Cristiano Ronaldo und Georgina Rodríguez haben geheiratet: Das ist über die Hochzeit in Portugal bekannt

      12 August 2026
    ImoWell Nachrichten
    Startseite»Verschiedenes»Käse wie in der Steinzeit: Archäologin testet alte Methoden
    Verschiedenes

    Käse wie in der Steinzeit: Archäologin testet alte Methoden

    Eine Münchner Archäologin erforscht, wie Käse in der Steinzeit hergestellt wurde. Experimente mit Tongefäßen zeigen alte Methoden der Milchverarbeitung.
    9 Mai 2026Lesedauer: 6 MinutenKarl HartmannKarl Hartmann
    Teilen Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail Telegram WhatsApp
    Eine Münchner Archäologin erforscht, wie Käse in der Steinzeit hergestellt wurde. Experimente mit Tongefäßen zeigen alte Methoden der Milchverarbeitung.
    Eine Münchner Archäologin erforscht, wie Käse in der Steinzeit hergestellt wurde. Experimente mit Tongefäßen zeigen alte Methoden der Milchverarbeitung.
    Teilen
    Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail Telegram WhatsApp

    Die Käseherstellung gilt in Bayern, Österreich und der Schweiz als fest verankerte kulinarische und landwirtschaftliche Tradition. Doch wann Menschen in dieser Region erstmals Milch zu Käse verarbeiteten, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Die Münchner Archäologin Luise Thiemann untersucht diese Frage nicht nur anhand von Funden, sondern auch mit praktischen Experimenten. Sie versucht, den Herstellungsprozess mit Gefäßen und Werkzeugen nachzustellen, wie sie Menschen in prähistorischen Zeiten verwendet haben könnten. Die Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf BR24.

    Das Experiment findet im Freilichtmuseum Bajuwarenhof in Kirchheim bei München statt. Vor der Forscherin steht ein Tongefäß, das an einen Eimer erinnert. Darin wird Milch langsam über offenem Feuer erhitzt. Thiemann rührt die Flüssigkeit mit einem Quirl, der aus der Spitze einer Kiefer gefertigt wurde, und beobachtet, wie sich ihre Struktur verändert.

    Ziel des Experiments ist es, herauszufinden, welche Käsesorten unter solchen Bedingungen möglich waren. Es geht nicht darum, ein einzelnes Rezept exakt zu rekonstruieren. Vielmehr prüft die Forscherin, ob Menschen damals Weichkäse, festeren Käse oder ein quarkähnliches Produkt herstellen konnten.

    Milch, Ton und Feuer: So läuft das Experiment ab

    Für diesen Versuch arbeitet Luise Thiemann mit drei Litern Rohmilch. Damit die Milch gerinnt, gibt sie Lab hinzu, also Enzyme aus Kälbermägen, sowie eine Bakterienkultur. Danach beginnt ein entscheidender Arbeitsschritt: Die Milchmasse muss erwärmt und regelmäßig gerührt werden.

    In einer modernen Käserei werden Säuregrad und Gerinnung mit Messgeräten kontrolliert. In prähistorischer Zeit standen solche Hilfsmittel nicht zur Verfügung. Deshalb nutzt die Archäologin einfache praktische Prüfmethoden. Thiemann nimmt ein kleines Stück der eingedickten Masse aus dem Tongefäß und wirft es auf einen Stein. Zerplatzt der Klumpen und spritzt auseinander, ist der Prozess noch nicht weit genug fortgeschritten. Bleibt er in Form und prallt ab, kann der nächste Schritt beginnen.

    Diese Methode ist kein belegtes historisches Rezept. Sie soll vielmehr zeigen, welche praktischen Techniken Menschen ohne schriftliche Anleitungen, Thermometer und Laborgeräte zur Verfügung gestanden haben könnten.

    Warum Käse für Menschen der Vorgeschichte wichtig war

    Luise Thiemann schreibt ihre Doktorarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Betreut wird sie vom Prähistoriker Philipp Stockhammer. Für ihn sind solche Versuche nicht nur für die Geschichte eines Lebensmittels relevant, sondern auch für das Verständnis des Alltags früher Gesellschaften.

    Milch war eine wertvolle Nährstoffquelle, konnte für erwachsene Menschen der Jungsteinzeit aber problematisch sein. Viele von ihnen vertrugen nach heutigem Forschungsstand Laktose nur schlecht. Gereifter Käse enthält deutlich weniger Laktose als frische Milch. Dadurch konnte er eine Möglichkeit bieten, Milch auch im Erwachsenenalter zu nutzen, ohne dieselben Beschwerden auszulösen.

    Hinzu kam ein weiterer Vorteil: Käse machte Milch länger haltbar. Für Menschen, die in saisonal geprägten Wirtschaftsformen lebten, war das von großer Bedeutung. Die Verarbeitung von Milch zu einem stabileren Produkt konnte helfen, Nahrungsvorräte zu sichern und über längere Zeiträume zu verteilen.

    Was alte Gefäße über Milchverarbeitung verraten

    Käse selbst bleibt über Jahrtausende nur selten erhalten. Deshalb untersuchen Forschende nicht das fertige Produkt, sondern Rückstände auf Keramik. Auf Scherben prähistorischer Gefäße lassen sich organische Spuren finden, die auf die Verarbeitung von Milch hinweisen können.

    Solche Analysen helfen Thiemann bei der Auswahl der Gefäßformen für ihre Versuche. Sie nutzt Nachbildungen von Tongefäßen, die archäologischen Funden ähneln. Diese Gefäße könnten zum Erhitzen, Gerinnen und Abtropfen der Milchmasse verwendet worden sein.

    Philipp Stockhammer beschreibt die Aufgabe der Forscherin als praktische Überprüfung: Mit Milch, einfachen Gefäßen und schlichten Werkzeugen soll nachvollzogen werden, wie daraus Käse entstehen konnte. Schriftliche Rezepte aus diesen Epochen gibt es nicht. Deshalb kann experimentelle Archäologie zeigen, welche Abläufe technisch möglich waren.

    Vom Bruch zum Käse: Warum Tonsiebe wichtig sind

    Nach etwa einer halben Stunde Rühren zerfällt die Milchmasse beim Test nicht mehr. Das bedeutet, dass der nächste Schritt beginnen kann. Thiemann füllt den Käsebruch in drei perforierte Tongefäße. Sie erinnern an Siebe oder Schalen mit Löchern.

    Die Nachbildungen orientieren sich an archäologischen Funden aus verschiedenen Epochen. Darunter sind Gefäße, die mit der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der Eisenzeit in Verbindung stehen. Ihre Vorbilder stammen aus Fundorten in der Schweiz, Brandenburg und Bayern.

    Der wichtigste Unterschied zwischen diesen Gefäßen ist die Größe der Löcher. In einem Sieb sind sie sehr klein, etwa so schmal wie ein Zahnstocher. In einem anderen sind sie deutlich größer; ein Bleistift passt nur knapp hindurch. Genau dieser Unterschied hilft zu prüfen, wie die Form des Siebs das spätere Produkt beeinflusst.

    Nach Einschätzung Thiemanns eignet sich ein jungsteinzeitliches Gefäß mit Perforation grundsätzlich gut für Käsebruch: Die Molke kann ablaufen, während die festere Masse im Gefäß bleibt. Das Ergebnis hängt jedoch nicht nur von der Lochgröße ab, sondern auch von der Struktur des Bruchs.

    Wie die Lochgröße den Käse verändert

    Etwa eine Stunde nach Beginn des Abtropfens zeigen sich erste Ergebnisse. Das Gefäß mit den größten Löchern erweist sich als problematisch: Ein Teil der Bruchmasse fällt hindurch und bleibt nicht im Sieb zurück. Bei der mittleren Perforation sieht das Ergebnis anders aus. Die Käsemasse wirkt feuchter, weil offenbar mehr Flüssigkeit erhalten bleibt.

    Im Sieb mit den kleinsten Löchern verläuft der Prozess wiederum anders. Die Öffnungen verstopfen nicht, doch das Produkt wirkt trockener. Die Forscherin beobachtet, dass aus dieser Masse vermutlich mehr Molke austritt. Das kann dazu führen, dass der spätere Käse fester wird.

    Thiemann berücksichtigt dabei nicht nur die Gefäßform. Auch die Größe der Käsekörner spielt eine Rolle. Je feiner der Bruch ist, desto stärker verliert er beim Abtropfen Molke. Das beeinflusst direkt die Konsistenz: Eine trockenere Masse führt zu festerem Käse.

    Welche Art von Käse in der Vorgeschichte möglich war

    Die vorläufigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass prähistorische Käser für Weichkäse wahrscheinlich Siebe mit ausreichend großen Löchern und eine passend vorbereitete Bruchmasse benötigten. Sind die Löcher zu groß, geht zu viel Käsemasse verloren. Sind sie zu klein oder ist der Bruch zu stark zerkleinert, wird das Produkt trockener und dichter.

    In diesem Versuch erhält Luise Thiemann am Ende keinen weichen, sondern eher einen festeren Käse. Die weitere Reifung erfolgt allerdings nicht prähistorisch, sondern modern: im Kühlschrank. Der Grund ist einfach. Wie Menschen in der Steinzeit Käse nach dem Abtropfen tatsächlich lagerten und reifen ließen, ist weiterhin ungeklärt.

    Das Experiment liefert keine endgültige Antwort darauf, wie der erste Käse im Alpenraum genau aussah. Es zeigt aber, welche praktischen Faktoren für frühe Käsehersteller entscheidend gewesen sein könnten: die Hitze des Feuers, das Material des Gefäßes, die Größe der Löcher, die Struktur des Bruchs und die Menge der verbleibenden Molke. Gerade solche Details helfen Archäologen, besser zu verstehen, wie Milch schon vor Jahrtausenden zu einem haltbaren Lebensmittel wurde.

    Lesen Sie auch: Lidl ruft KAMAR-Würstchen zurück: Wer sie nicht essen sollte

    Archäologie Ernährung Bayern Archäologie Geschichte des Käses Käseherstellung Steinzeit prähistorischer Käse
    Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail Telegram WhatsApp
    Karl Hartmann

    Empfohlene Beiträge

    Verschiedenes

    Wann lohnt sich Mietvertrag vor Unterschrift prüfen: Entscheidungshilfe für 2026

    14 August 2026
    Verschiedenes

    Eurovision 2027 findet in Burgas statt: Die Stadt setzte sich im Finale gegen Sofia durch

    13 August 2026
    Tourismus

    Scharbeutz im Wandel: Urlauber klagen über volle Strände, Lärm und Müll

    13 August 2026
    Verschiedenes

    Aldi verkauft Steckdosenwürfel mit USB-C für 8,99 Euro: Angebot startet am 20. August

    12 August 2026
    Verschiedenes

    Cristiano Ronaldo und Georgina Rodríguez haben geheiratet: Das ist über die Hochzeit in Portugal bekannt

    12 August 2026
    Verschiedenes

    Sonnenfinsternis verändert das deutsche TV-Programm: ZDF, RTL und 3sat stellen um

    11 August 2026
    Auswahl des Herausgebers

    Wann lohnt sich Mietvertrag vor Unterschrift prüfen: Entscheidungshilfe für 2026

    14 August 2026

    Eisenmangel erkennen: Symptome, Ferritinwert und Ernährung

    14 August 2026

    Rettungshubschrauber an Bord der Aida Cosma gerufen: Passagier nahe Mallorca evakuiert

    14 August 2026

    Rauch vom Waldbrand zieht über Bonn: Notruf 112 durch Anrufe überlastet

    14 August 2026

    Gefährlicher Fund am Strand von Büsum: Tourist entdeckt Weltkriegsmunition

    14 August 2026
    Facebook X (Twitter) Pinterest Vimeo WhatsApp TikTok Instagram
    © 2026 Imowell.de. Alle Rechte sind geschützt.
    • Datenschutzerklärung
    • Kontakt

    Tippe oben und drücke dieEnter-Taste, um zu suchen. Drücke dieEsc-Taste, um zu stornieren.