Die Supermarktkette Aldi Süd hat einen Rückruf für bestimmte Chargen der Vespermettwurst angekündigt. Grund ist eine mögliche Belastung mit krankheitserregenden STEC-Bakterien. Der Hersteller Willms Fleisch GmbH warnt davor, die betroffenen Produkte zu verzehren. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf chip.
Die Bakterien gehören zur Gruppe der Escherichia coli (E. coli) und können Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Zu den möglichen Beschwerden zählen Durchfall, Bauchschmerzen und weitere Verdauungsprobleme. Verbraucher werden dringend gebeten, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren.
Diese Produkte sind vom Rückruf betroffen
Vom Rückruf betroffen sind 200-Gramm-Packungen der Vespermettwurst in den Sorten:
- Classic
- Paprika
Die Produkte wurden in Aldi-Süd-Filialen in Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie in Teilen von Nordrhein-Westfalen verkauft.
Betroffen sind Waren mit folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten:
- Juni 2026
- Juni 2026
- Juni 2026
- Juni 2026
- Juni 2026
Nach Angaben von Aldi Süd wurden die betroffenen Chargen bereits aus dem Verkauf genommen.
Rückgabe auch ohne Kassenbon möglich
Kunden, die die betroffenen Produkte gekauft haben, können diese in jeder Aldi-Süd-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons vollständig erstattet.
Der Hersteller betont, dass andere Produkte der Willms Fleisch GmbH nicht vom Rückruf betroffen sind. Auch Vespermettwurst mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten kann weiterhin bedenkenlos verzehrt werden.
Warum STEC-Bakterien gefährlich sind
STEC-Bakterien produzieren sogenannte Shiga-Toxine, die menschliche Zellen schädigen können. In den meisten Fällen verursachen sie Magen-Darm-Beschwerden, in schweren Fällen sind jedoch ernsthafte Komplikationen möglich.
Nach Angaben des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) kann eine Infektion im schlimmsten Fall zu akutem Nierenversagen führen. Die Erreger werden häufig über kontaminierte Lebensmittel übertragen. Besonders häufig sind rohes Fleisch, nicht pasteurisierte Milch sowie ungewaschenes Obst und Gemüse betroffen. Fachleute empfehlen daher eine konsequente Küchenhygiene und die strikte Trennung von rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln.
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